Wie lange dauert eigentlich eine Transformation?

Stolpern, Straucheln, Fallen – all das gehört zum Leben dazu. Manchmal fühlt es sich schier unendlich an. So, als ob diese Phase nie mehr zu enden scheint. Das ist sie – die berüchtigte Transformation. Sie fühlt sich nämlich meistens gar nicht gut an. Im Gegenteil, sie ist hässlich, dunkel, ängstigend, kräftezehrend…

Egal wie reflektiert du bist, wie achtsam mit dir, wie intelligent, wie erwacht, wie spirituell…Schwierige Situationen werden dir im Leben immer wieder begegnen. Dir, mir, uns allen. Ein inneres Chaos auslösen, so dass sich deine Mitte erst mühevoll wieder in einer neuen, höheren Ordnung einfinden muss. Bis dieser Vorgang abgeschlossen ist, erleben wir die Transformation, die uns manchmal bis ins Mark erschüttert.

Wie lange dauert eine Transformation?

Wir alle haben aber auch die Kraft und Grösse, wieder aufzustehen. Aus Situationen zu lernen. Gestärkt daraus hervor zu gehen. Vielleicht sogar überhaupt erst dadurch das eigene, wahre Ich erkannt zu haben? Oder dem eigenen Wesenskern zum ersten Mal im Leben den Raum zu geben, der ihm gebührt? Um endlich diese sanfte, wohlige Erleichterung zu spüren, wenn wir bei uns selbst angekommen sind, endlich einfach sein dürfen?

Die Songwriterin Portia Nelson hat hierzu eine wunderbare Parabel geschrieben – eine wunderbare Geschichte mit Gänsehautfaktor…

 Eine Autobiografie in fünf Kapiteln

  1. Ich gehe die Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich falle hinein.
    Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung.
    Es ist nicht meine Schuld.
    Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

  2. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich tue so, als sähe ich es nicht.
    Ich falle wieder hinein.
    Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
    Aber es ist nicht meine Schuld.
    Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

  3. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich sehe es.
    Ich falle immer noch hinein … aus Gewohnheit.
    Meine Augen sind offen.
    Ich weiß, wo ich bin.
    Es ist meine Schuld.
    Ich komme sofort heraus.

  4. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich gehe darum herum.

  5. Ich gehe eine andere Straße.


Ich lese diese kleine Geschichte immer mal wieder, weil ich sie so treffend finde. Ich glaube jeder Mensch kann sich in der ein oder anderen Form hier erkennen, oder nicht?

Je achtsamer wir mit uns selbst umgehen und je mehr wir unsere eigene Verantwortung über unser Erleben annehmen, desto schneller kommen wir zu Punkt 4 oder sogar Punkt 5. Es ist wirklich erstaunlich.

Aber zurück zur ursprünglichen Frage:

Wie lange dauert denn nun die Transformation eigentlich?

Das ist von Fall zu Fall verschieden. Auch von Mensch zu Mensch. Und vom Mut, wirklich hin zu schauen, worum es eigentlich geht. Dem Monster in die Augen sehen. Und zwar so lange, bis ich sehe, welches Thema in mir drin in Resonanz geht.

Ich habe eine wundervolle Klientin, ich nenne sie mal Sybille, die mir vor kurzem ihre Situation geschildert hat. Es geht ihr gut, allerdings gibt es auch ein paar Bereiche, in denen es nicht so optimal läuft, wie sie es sich wünsche würde.

  • Sie ist befördert worden, fühlt sich aber in der neuen Rolle mit den aktuellen Rahmenbedingungen nicht wohl. Sie hat auch mit der Vorgesetzten gesprochen, aber irgendwie scheint sie nichts zu tun. Zumindest mal kommuniziert sie nicht.

  • Sybille ist außerdem total aktiv, pflegt Hobbies, macht Sport, trifft sich viel mit Freunden. Allerdings fühlst sie sich zusammen mit ihrem Vollzeitjob total im Stress. Bei allem bleibt sie selbst auf der Strecke.

  • Als Belohnung und zur Entspannung isst sie unregelmäßig und gerne auch mehr als nötig, was sich deutlich auf der Waage zeigt. Sie fühlt sich viel zu dick. Und jeder Versuch abzunehmen scheitert nach ein paar Tagen.

  • Bestimmt findet sie auch deshalb keinen Mann. Und eigentlich sehnt sie sich nach einer Beziehung.

In diesem Schwebezustand befindet sie sich grade.

Scheinbar sind das ja nun ganz unterschiedliche Lebensbereiche, die nichts miteinander zu tun haben. Meistens ist es allerdings so, dass Programmierungen, Glaubenssätze und Überzeugungen gleich sind und sich im Aussen unterschiedlich ausgeprägt zeigen. Das Leben tut eben alles, damit du deine Muster erkennen kannst. Eigentlich doch ganz nett, oder?

Wenn es bei dir ähnlich ist, dann kannst du folgendermaßen vorgehen:

  • Gibt es eine Gemeinsamkeit? Ein ähnliches Gefühl, ein ähnlicher Gedanke?

  • Was ist das für ein Gefühl? Wo spürst du dieses Gefühl im Körper?

  • Was ist das für ein Gedanke? Was für ein Satz, der dir immer im Kopf rumgeht?

  • Schreib es auf (wenn du magst), damit du später damit weiterarbeiten kannst

Mach diese Analyse nicht zwischendurch, sondern nimm dir wirklich Zeit. Erlaube deinem inneren Wissen, wie Luftblasen an die Oberfläche zu ploppen. Denn nur in einem entspannten Zustand öffnet dein Unterbewusstsein seine Tore…

Ein kleiner Hinweis, falls du dich schwer tust, auf den richtigen Pfad zu finden. Überprüfe bei dir:

  1. Eigenmacht: Wo gebe ich meine Eigenmacht ab, in dem ich die Verantwortung einer anderen Person zuschiebe?
    Am Beispiel von Sybille: Die Vorgesetzte kommuniziert nicht. Hier empfehle ich, dass sie sich selbst klar macht, was sie wirklich will, welches Ziel sie selbst verfolgt und konkrete Lösungsvorschläge überlegt. Damit kann sie dann nochmal aktiv mit dem Gegenüber ins Gespräch gehen. Und wenn jetzt beim Lesen der Gedanke kommt: „Das geht nicht“ oder „in unserem Unternehmen funktioniert das nicht“, dann hast du hier deinen Übeltäter: Dein Mindset. Dieser Gedanke verhindert tatsächlich, dass sich eine Veränderung einstellt. Wenn du deine Gedanken änderst (z.B. ich schaue mal, was noch alles möglich ist), dann kann sich auch eine neue Möglichkeit auftun. Meistens eine, die wir nie für möglich gehalten hätten.

  2. Bedürfnisse: Wo stelle ich mich selbst und meine Bedürfnisse immer hintenan? Welche Bedürfnisse sind das genau? Was würde ich mir stattdessen wünschen?

  3. Ängste: Wovor habe ich Angst, wenn ich meinen Bedürfnissen Raum geben würde? (Angst vor Liebesentzug, Angst vor dem Ausgegrenzt werden, Angst etwas zu verpassen…)

  4. Bewertungen: Welche Bewertungen und Annahmen hast du über dich selbst, über die beteiligten Personen, über die Situationen, die dir grad Schmerz, Druck oder Angst machen?

Wenn du deine eigenen Muster erkennst und änderst, dann kann sich auch die Außenwelt ändern.

Wie das geht?

  • Lasse deine Bewertungen bewusst los. Entscheide dich für neue Bewertungen.

  • Erlaube dir selbst, deinen Bedürfnissen Raum zu geben. Du bist genauso wichtig, wie die anderen.

  • Sorge für dich und dein Wohlergehen. Stehe für dich selbst ein. Achte und verteidige deine Grenzen. Das geht auch mit einem charmanten Lächeln.

  • Ändere deine Programmierungen, dein Mindset. Manchmal geht das einfach mit einer bewussten Entscheidung. Manchmal braucht es etwas mehr. Dann hol dir professionelle Hilfe.

  • Richte deinen Fokus nicht nur auf die Mängel, sondern darauf, wo du hinwillst. Wie sieht die Situation aus, wie fühlst du dich in dem Moment, in dem dein Ziel erreicht ist? Kennst du dein Ziel ganz genau?

Wenn für dich der Zeitpunkt gekommen ist, an dem du jetzt echt richtig ran willst, dann empfehle ich dir Vergebensarbeit, Dankbarkeitsarbeit, und Visisonsarbeit mit dem zukünftigen Ich. Hört sich alles nach viel Arbeit an. Ist es aber gar nicht. Es ist Zeit für dich. Achtsamkeit mir dir und deinen Bedürfnissen. Und eine Wachstumschance.

Das Gas im Leben runterzunehmen, in die Stille zu gehen und achtsam mit dir selbst zu sein – genau das wird die Transformation beschleunigen. Sie wird dadurch nicht weniger unangenehm. Aber sie bleibt nicht an dir kleben, sondern fließt durch dich hindurch. Und auf einmal wirst du erstaunt feststellen: Es geht mir rundum gut!

Ich wünsch dir viele erkenntnisreiche, glückbringende Gedanken!

Herzlich, deine Sara

So erkennst du deine wahren inneren Blockaden

Letzte Woche habe ich von zwei Klientinnen wieder einmal tolle Rückmeldungen erhalten. Eine hat endlich die für sie perfekte Wohnung in ihrem derzeitigen Wunschort erhalten, die andere hat die Zusage für einen neuen Job bekommen. Wie genial ist das denn?!

Mit der mentalen Energiearbeit, die ich mit meinen Klientinnen im Coaching anwende, kann man ganz wunderbar auch an und mit Lebensumständen arbeiten und tolle Erfolge erzielen.

Nicht immer klappt es allerdings nur durch eine einzige Sitzung. Es gibt immer wieder Themen, die benötigen einfach eine längere Zeit, bis man zum eigentlich Kern vorgedrungen ist.

Wenn du auch gerade an einem Wunsch herum nagst, der sich einfach nicht erfüllen will, dann kann es sein, dass du noch eine innere Blockade hast, die dem Wunsch gegenläufig ist. Das heißt, dein Wunsch hat eine bestimmte Frequenz, und deine innere Blockade hat eine andere Frequenz. Beide Schwingungen heben sich dann sozusagen auf, so dass rein gar nichts passiert. Du scheinst irgendwie nicht vorwärts zu kommen.

Übrigens muss das aber nicht immer der Fall sein. Die Manifestation eines Wunsches passiert immer zeitverzögert und diese Verzögerung hängt nicht zwingend mit einer Blockade zusammen. Es gibt für alles das sogenannte „göttliche Timing“. Das besagt, dass alles genau zu dem für dich perfekt passenden Zeitpunkt eintritt.

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Wenn du einfach prüfen möchtest, ob du noch innere Blockaden hast, dann habe ich hier eine schöne Übung für dich, mit der du jeder Blockade auf die Spur kommst.

Du befragst hierfür einfach dein Unterbewusstsein. Denn dort sind alle Überzeugungen und Glaubenssätze gespeichert, die dich fördern aber auch behindern. Manchmal haben wir dort Muster rumlungern, die uns irgendwann einmal sehr dienlich waren, aber aus denen wir nun rausgewachsen sind. Und plötzlich stören sie uns im Weiterkommen. Manchmal sind sie uns bewusst, dann müssen wir sie nur noch lösen. Für das Lösen gibt es verschiedene Methoden. In meinen Coachings mache ich das mittels einer mentalen Energieheilung. Das finde ich einfach und sehr effizient, man muss keine schlimmen Traumata oder Gefühle nochmal schmerzhaft durchleben, sondern kann sie anerkennen und dann gehen lassen. Durch diesen mentalen Prozess führe ich hindurch. Diese Vorgehensweise ist aber nicht für jeden etwas. Finde dann einfach eine Methode, die gut zu dir passt (EFT, Kinesiologie, Yoga, Atemübungen, Shiatsu, Familienstellen, NLP, etc.).

In der folgenden Übung geht es jetzt aber um diejenigen Blockaden, die wir noch nicht erkannt haben. Die wir nur bemerken wie einen spitzen Kieselstein im Schuh, der uns piekst. Irgendein Bereich im Leben ist nicht so, wie es du dir wünschst, du hast auch schon daran gearbeitet, um etwas zu verändern, aber irgendwie ist das alles noch unbefriedigend. So richtig gut ist es noch nicht.

Ich mache in solchen Situationen gerne folgendes. Ich befrage mein Unterbewusstsein. Ich nehme mir ein Blatt Papier und einen Stift. Ich sorge dafür, dass ich ungestört bleibe. Ich mache mir entspannende Musik rein, so dass ich leichter in einen entspannten geistigen Zustand gelangen kann. Denn das ist der Schlüssel bei der Befragung. Ohne Entspannung bleibt das Tor zum Unterbewusstsein geschlossen und du erhälst einfach die Antworten aus deinem Wachbewusstsein, die dir sowieso immer durch den Kopf gehen. Und dann verändert sich auch nichts.

Wichtig ist übrigens auch, dass du die Antworten notierst, die du erhälst. Wenn du jetzt stöhnend die Augen verdrehst, weil du so gar keine Lust zum Schreiben hast, dann möchte ich dir nur kurz ans Herz legen, dass du sehr viel mehr Erfolg und Wirksamkeit haben wirst, wenn du dir die Dinge aufschreibst. Das macht es nämlich sehr viel konkreter. Nur Denken ist schon ok, aber bewirkt schlussendlich doch weniger. Aber es ist natürlich deine Entscheidung.

Du kannst dir die folgenden Fragen auch ausdrucken und dir einen Stift zurecht legen. Oder falls dir das zu kompliziert ist oder du immer wieder aus der Entspannung fällst, dann kannst du dir die Fragen auch mit der Aufnahmefunktion auf deinem Handy einfach aufnehmen und dir während deiner Entspannung anhören und von dort aus deine Notizen machen. Lass einfach zwischen den Fragen ausreichend Zeit, dass du die Antworten hören, sehen, schmecken oder fühlen kannst.

Schritt 1: Stimme dich ein. Setze deine Absicht.

Es muss bei der Verwirklichung meines Wunsches (hier kannst du konkret werden, z.B. eine glückliche Beziehung zu haben, erfolgreich im Beruf zu sein, etc.) Gefahren geben, die ich noch nicht sehen kann. Ich möchte sie jetzt erkennen und bin bereit, sie mir jetzt anzuschauen. Ich bitte um Hilfe und Unterstützung wahrzunehmen, was mit mir und meinem Leben geschehen kann, wenn ich XY (hier deinen Wunsch einsetzen) habe.

Schritt 2: Entspanne dich.

Atme ein paar tiefe Atemzüge in den Bauch hinein und nimm wahr, wie mit jedem weiteren Atemzug all deine Muskeln weich werden. Komme ganz im Hier und Jetzt an. Lass deine Gedanken kommen und gehen, wie kleine Wolken im Wind vorbeiziehen. Rolle deine Augen nach oben, so als ob du an der Decke etwas anschauen wolltest, dann schließe deine Augen und entspanne nun auch deine Augäpfel wieder. Stelle dir vor, wie du eine Wendeltreppe hinabsteigst. Stufe für Stufe. Mit jeder Stufe entspannst du ein bisschen mehr und fühlst dich ganz sicher und geborgen. Dann stehst du vor einer wunderschönen, schweren Tür, die du ganz leicht öffnen kannst. Dann trittst du ein in die Schatzkammer voller Wissen und Information, in der alle Antworten auf deine Fragen zu finden sind.

Schritt 3: Lies dir die erste Frage durch und lasse die Antworten in dir hochkommen.

Schließe dann wieder deine Augen, gehe zurück in die Entspannung und lass die Antworten in dir aufsteigen. Wenn dir das noch schwer fällt, dann kannst du einfach die Frage ins Universum stellen, an dein höheres Selbst, an Gott, an deine geistigen Führer, an die unendliche Intelligenz. Und beobachte ohne zu erzwingen, welche Antworten, Bilder oder Szenen dir ins Gedächtnis kommen. Notiere das, was sich dir zeigt.

Wenn sich gar nichts tut, dann macht das nichts. Gehe weiter zur nächsten Frage. Vielleicht braucht es einfach ein paar Anläufe, bis du diese Art der Befragung gewohnt bist. Mit ein bisschen Übung kommt das dann schon.

Hier sind alle Fragen*:

  • Was verändert sich in meinem Alltag, wenn ich XY habe?

  • Ist es sicher für mich, wenn ich XY habe?

  • Welchen Vorteil/Nutzen hätte es, wenn ich XY nicht habe?

  • Welche Sicherheit verliere ich, wenn ich XY habe?

  • Was droht mir, wenn ich XY habe?

  • Was wird in meinem Leben schwerer, wenn ich XY habe?

  • Was werde ich verlieren, wenn ich XY habe?

  • Was werde ich bekommen, wenn ich XY habe, das ich danach wieder schmerzlich verlieren könnte?

  • Welche Verantwortung lastet auf mir, wenn ich XY habe?

  • Welche Verpflichtung gehe ich ein, wenn ich XY habe?

  • Was würden andere denken, wenn ich XY habe?

  • Was muss ich tun, wenn ich XY habe? (um was muss ich mich kümmern? Was muss ich geben?)

  • Warum kann es für mich besser sein, XY nicht zu haben?

  • Habe ich XY verdient?

  • Wer muss ich sein, um XY zu verdienen?

  • Was muss ich anderen geben, um XY zu verdienen

Nachdem du auf alle Fragen einige Stichpunkte notiert hast, bedanke dir in deiner Schatzkammer für alle Antworten und Hinweise, die du erhalten hast. Schließe die Türe und komme in deiner Vorstellung die Wendeltreppe nun wieder nach oben. Dann nimm wieder ein paar tiefe Atemzüge, komme im Hier und Jetzt an und öffne dann die Augen.

Lies dir nun in Ruhe deine Antworten noch einmal durch. Erkennst du, was deine grösste Angst ist, wenn sich dein Wunsch tatsächlich verwirklichen würde? Siehst du einen roten Faden?

Schritt 4: Triff deine Entscheidung.

Jetzt darfst du abschließend noch eine Entscheidung treffen. Zerdenke deine oben gewonnenen Erkenntnisse nicht. Es ist großartig, dass du wesentliche Einwände deines Unterbewusstseins jetzt an die Oberfläche geholt hast. Jetzt geht es lediglich darum, blitzschnell und aus dem Bauch heraus zu entscheiden: Möchte ich das Risiko trotzdem eingehen? Ja oder Nein? Sei hier wirklich ganz ehrlich zu dir.

Wenn deine Bauchantwort nein lautet, dann musst du deinen Wunsch trotzdem nicht verwerfen. Vielleicht liegt jetzt einfach noch etwas anderes an, das für dich eine höhere Priorität hat und du dich auf andere Art auf die Verwirklichung deines Wunsches vorbereiten sollst.

Du kannst diese Übung immer mal wieder für dich machen. Achte aber darauf, dass du nicht in die Falle tappst, dass du zuerst alle Blockaden aufräumen willst, bevor dein Wunsch in Erfüllung gehen kann. Denn dann ist dein Fokus zu sehr auf den Hindernissen und du manifestierst statt deines Wunsches immer wieder neue Blockaden. Behalte am besten einfach immer deinen gewünschten Endzustand im Blick.

Und solltest du alleine nicht weiterkommen, dann lass uns sprechen. Vielleicht ist ein Coaching oder ein Kurs jetzt genau das richtige für dich.

Herzlich, deine Sara

*Die Fragen sind aus einem Coachingbüchlein von Cosima Sieger übernommen.

Wie du endlich Klarheit findest

Hast du auch schon mal das Gefühl gehabt, so richtig fest zu stecken? Dass du einfach nicht weisst, wohin die Reise für dich gehen soll, denn wenn du es wissen würdest, dann würdest du ja richtig Gas geben?

Erst schleicht sich eine leise Unzufriedenheit ein. Die wird dann von Woche zu Woche ein Stückchen nagender. Wie ein kleiner Kieselstein im Schuh, der bei jedem Schritt in die Fusssohle piekst. Nicht schlimm, aber doch recht unangenehm und nervig.

Ich kenne das von mir auch. Und weisst du, was ich dann normalerweise mache? Ich begebe mich auf die Suche. Ich suche irgendwas. Ich google nach neuen Wohnungen, lese Unmengen an Büchern, schaue stundenlange Youtube-Beiträge. Ich mache noch einen weiteren Online-Kurs. Ich beschäftige mich und meinen Verstand. Und weisst du was? Es bringt NIX. NULL. NADA. Also ich lerne natürlich immer wieder neues dabei, was ich richtig toll finde, weil mich das auch auf einer Ebene nährt.

Aber das, worum es eigentlich wirklich geht, davon lenke ich mich ab. Das ist ein kleiner fieser Selbstsabotage-Trick. Und wenn ich mir bewusst bin, was ich da gerade mache, dass ich mich nämlich gerade vom Wesentlichen ablenke, dann ist das auch voll ok. Aber wenn ich mich meiner Unzufriedenheit hingebe, aber gar nicht wirklich hinschaue, was mir mein Inneres eigentlich gerade mitteilen möchte, dann läuft was falsch.

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Was suchst du eigentlich wirklich

Vielleicht kennst du die oben beschriebene Situation ja auch von dir. Wenn die Unzufriedenheit Einzug hält, dann passiert normalerweise folgendes: Wir machen uns auf die Suche. Viele begeben sich auf die Suche nach «Klarheit». Weil sie meinen, dass erst dann so richtig loslegen können, wenn sie totale Klarheit haben.

Was aber eigentlich wirklich passiert ist folgendes: Du begibst dich auf die Suche nach Klarheit. Das, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst, wird dadurch mehr. Du suchst und suchst und suchst. Dir fallen neue Ideen, Impulse und Anregungen nur so vor die Füsse. Du hörst sogar Lieder im Radio, die dir Hinweise geben oder blätterst beim Friseur in der neuesten Happynez und siehst dort einen Artikel mit genau dem Thema, das dich gerade beschäftigt. Soweit so gut. Und dann stehst du vor einem bunten Strauss an mannigfaltigen Möglichkeiten und weisst nicht, wofür du dich entscheiden sollst. Also setzt du die Suche nach Klarheit fort, denn vielleicht gibt es ja doch noch das eine klare Zeichen vom Universum, das dir den Weg weist. Im Strudel der Suche passiert – fast unbemerkt – blöderweise auch noch folgendes: Du sensibilisierst dich automatisch auch für Hindernisse und mögliche Probleme. So viele Möglichkeiten und so viele Begrenzungen. Und schon bist du mitten drin. Im Sumpf. In dem du richtig feststeckst. Und nicht mehr herauszukommen drohst.

Und weil wir Menschen so gut trainiert sind in der Fähigkeit, uns selbst zu blockieren und statt der vielen Möglichkeiten dann nur noch die negativen Seiten zu sehen, bist du vielleicht bei deiner Suche nach Klarheit auch schon mal in eine dieser Fallen getappt:

  1. Kopf statt Herz. Du steckst bereits mitten in der Veränderungssituation, weißt aber nicht wie weiter. Du musst eine Entscheidung treffen und wälzt alles im Kopf hin und her. Du blendest dein Bauchgefühl total aus, weil der Verstand dir gute Argumente vorgibt. Das Geheimnis einer guten Entscheidung liegt aber in der Verbindung von Kopf UND Herz.

  2. Erlaubnis verweigern. Du erlaubst dir deine Herzensentscheidung eigentlich nicht und hast tausend gute Gründe, warum du noch keine Entscheidung treffen kannst. Du bist eben eine Realistin! (spoiler alert: Du bist deiner Angst auf den Leim gegangen).

  3. Du entscheidest dich nicht. Meistens ist hier auch die Angst mit am Werk. Wir wälzen die tausend Möglichkeiten hin und her. Auf der Suche nach der besten Variante. Und vergessen dabei, eine Entscheidung zu treffen (oder wir drücken uns davor). Vielleicht wird es ja irgendwann besser oder es passiert etwas im Aussen, damit ich selbst gar nichts machen muss?

  4. Konsumieren statt kreieren. Du liest Bücher, Blogartikel, nimmst an konstenlosen Webinaren teil, schaust Youtube Videos zu deinem Thema an. So bist du gedanklich zwar sehr beschäftigt, aber jeder zusätzliche Impuls von außen bewirkt genau das Gegenteil, von dem, was du suchst. Die Klarheit wird durch den Ideenlärm vernebelt. Du legst dich quasi selbst lahm.

  5. Zu viel wollen statt entspannt loszulassen. Du willst es zu sehr. Die Klarheit soll sich jetzt sofort einstellen. Schliesslich denkst du ja schon so lange darüber nach. Du denkst zu viel und fühlst du wenig. Du achtest du wenig auf deine innere Stimme. Dadurch entsteht Stagnation, alles kommt zum Stillstand. Das unangenehme Gefühl willst du unbedingt loswerden und das erzeugt weiteren Druck. Das bewirkt Widerstand und bringt alles zum Erliegen.

  6. Reden statt Hinhören. Du besprichst dich mit Freunden, Partner, Familie oder Kolleginnen, kurz: mit Menschen, die wahrscheinlich auch nicht weiter sind in ihrer Entwicklung als Du selbst. Wenn du darüber sprechen möchtest und dir eine positive Veränderung wichtig ist, dann suche dir eine professionelle Beratung, Coach oder Heiler, der dich in deinem Prozess unterstützt. Versteh mich nicht falsch: das Gespräch mit vertrauten Personen ist wichtig. Oft haben die aber eine andere Funktion. Nämlich dir das Gefühl zu geben, dass du richtig bist, dass sie dir stärkend zur Seite stehen. Das ist wichtig. Zusätzlich kommst du aber mit professioneller Beratung Quantensprünge weiter (also schneller ans Ziel).

  7. Druck statt Flow. Du kannst keine nennenswerten Fortschritte in deinem Alltag erkennen und hast weiterhin keinen blassen Schimmer, was du als nächstes tun sollst. Aber jetzt muss doch endlich was passieren, denn ….
    Manche Menschen lassen den Druck und die Unzufriedenheit einfach durch aggressives Verhalten, Schreien, Streiten, andere schlecht machen, raus. Wenn du das an dir selbst bemerkst, dann hol dir professionelle Unterstützung, damit du wieder mehr in Flow kommst und alternative Kanäle findest, den Druck und das Unwohlsein abzulassen.

Was du statt der Klarheit eigentlich wirklich suchst

Eigentlich sind wir auf der Suche nach UNS selbst. Das erkennen wir aber meistens nicht, weil die Suche getarnt ist.

Wir suchen dann nach:

  1. Dem Traumjob, der uns endlich Sinn, Erfüllung und Erfolg liefert (wenn wir den endlich gefunden haben, dann sind wir bestimmt total glücklich)

  2. Der Berufung (wenn wir die endlich gefunden haben, dann sind wir bestimmt total glücklich)

  3. Der Traumwohnung (wenn wir die endlich gefunden haben, dann sind wir bestimmt total glücklich)

  4. Dem Seelenpartner, der viel besser zu uns passt (wenn wir die /den endlich gefunden haben, dann sind wir bestimmt wieder total glücklich)

  5. Das EINE Zeichen vom Universum, wie wir uns entscheiden sollen (wenn wir das endlich sehen, dann werden wir wieder total glücklich)

Du merkst schon, ich versuche hier etwas klarzumachen. Auch wenn ich absolut dafür bin, dass wir im Leben Neues wagen sollten, nur allein schon um sich persönlich weiter zu entwickeln, beobachte ich beim Coaching (und habe ich auch schon selbst erlebt), dass es eigentlich nur darum geht, dass wir glücklich sein möchten. Und weil wir manchmal nicht so richtig wissen, was das genau sein könnte, nehmen wir den Lebensbereich, bei dem die Unzufriedenheit am größten ist und reißen alles in Stücke.

Und auch das darfst du natürlich tun. Manchmal ist es allerdings schlauer, zuerst nach innen zu schauen, dort aufzuräumen und die Klarheit über das «von innen nach aussen» zu finden. Und wenn du anschliessend doch kündigen und auf Weltreise gehen möchtest, dann kannst du das ohne den Ballast machen, der eben angeschaut werden wollte.

Wie kannst Du jetzt aber deine innere Klarheit finden?

Es gibt viele Dinge, die du tun kannst. Meine Favoriten, also das, was mir persönlich am besten hilft, habe ich mal aufgelistet:

  1. Entspannung. Fahre deinen Geist runter. Meditiere. Einfach sitzen. Ohne Erwartung. Ohne Druck. Einfach beobachten, was an die Oberfläche blubbern will. Das entlastet. Und ohne diese Ruhe im Geist hörst du nämlich das Flüstern deiner Intuition nicht.

  2. Dinge tun, die Freude machen. Am schnellsten und einfachsten bringst du deine Energie wieder in Fluss, wenn du dich mal ein paar Tage von der krampfhaften Suche verabschiedest und dich einfach der Freude hingibst. Tue nur das, was dir Freude macht. Oder einfach Dinge, die dir gut tun. Damit kommst du schneller bei dir selber an.

  3. In professionelle Beratung /Coaching investieren. Manchmal rennen wir wiederholt mit dem Kopf gegen die Wand. Oder sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Dann ist ein Gespräch mit einer neutralen Person manchmal mehr als augenöffnend. Wenn die Chemie stimmt, dann lohnt sich solch eine Investition immer.

  4. Äußere Ordnung schaffen. Miste aus. Äussere Klärung kann auch zu innerer Klärung führen. Viele Sachen zu besitzen lenkt manchmal richtiggehend ab. Schaffe Dir eine Home Base, die Dich wirklich zufrieden macht. Reduziere Bücher, Klamotten, Schuhe, Haushaltsgeräte.

  5. Schreiben. Fang an zu schreiben. Egal, in welcher Form. Egal, wie das aussieht. Nimm Kontakt zu Deinem Inneren auf. Bewerte nicht, bleibe neutral. Bringe einfach deinen inneren Dialog auf Papier. Dann siehst du Schwarz auf Weiss, dass du mit deinem aktuellen Denken, Sprechen und Fühlen deine Lebensumstände kreierst. Willst du daran etwas ändern, so ändere deine Geschichten.

  6. In die Natur gehen. Die Natur wirkt sehr heilsam auf uns Menschen. Auch das ist eine gute Methode, einfach wieder bei dir selbst anzukommen. Lenke dich dabei nicht ab, sondern achte auf die Naturgeräusche, die Gerüche und natürlich auf dich selbst.

  7. Kritische Fragen an dein selbst.

    • wenn du einen durchschnittlichen Tag aus deinem Alltag nimmst. Und diesen jeden Tag für die nächsten 5 Tage wiederholen würdest. Was wäre das Resultat? Würdest du dann dort rauskommen, wo du hin willst?

    • Weisst du überhaupt, wohin du willst? Ist dein Ziel tatsächlich klar?

    • Erlaubst du dir, dir dein Ziel zu wünschen, und auch zu verwirklichen?

    • Was tust du bereits, um dein Ziel zu verwirklichen?

Du trittst auf der Stelle, weil du dich nicht entscheidest

Hier darfst du genau auf meine Formulierung achten: “…weil du dich nicht entscheidest” und NICHT: “…weil du dich nicht entscheiden kannst”! – Das ist ein riesiger Unterschied.
Wenn du Klarheit finden willst, mach dir diesen Unterschied bewußt: Du trittst auf der Stelle, weil du dich nicht entscheidest. Und wenn du jetzt genervt die Augen rollst, weil du die Rahmenbedingungen ja schliesslich nicht ändern kannst, dann musst du die folgende Kröte jetzt einfach auch noch schlucken: Wir denken, dass wir uns nicht entscheiden können. Aber in Wahrheit stimmt das nicht. In Wahrheit entscheiden wir uns (unbewusst) trotzdem. Im gehassten Job zu bleiben, in der unglücklichen Beziehung zu bleiben, am derzeitigen Wohnort zu bleiben. Weil es uns in irgendeiner Form dient. Oder ein Bedürfnis befriedigt, was uns im Moment einfach wichtiger ist (z.B. sich sicher zu fühlen oder jemand anderem keinen Schmerz zuzufügen).
Und ja, manchmal kann man nicht direkt loslegen mit der Umsetzung. Aber du kannst eine Entscheidung treffen und bereits erste (Mini-)Schritte machen, die der Zielerreichung dienen.

Manchmal haben wir auch Angst, die falsche Entscheidung zu treffen. Und vor lauter Angst verharren wir dann im ungeliebten Status quo. Mache dir bewusst, dass du jederzeit eine neue Entscheidung treffen kannst, wenn du merkst, dass dich ein Weg nicht zum Ziel führt.

Alles ist möglich, wenn du dich entscheidest!

Wenn du dich dafür entscheidest voranzukommen. – Wenn du dich dafür entscheidest, dich zu ENTSCHEIDEN!

Sich entscheiden schafft Klarheit.

Lege einfach jetzt deine Hand aufs Herz, schließe deine Augen und sage: „Ich bin jetzt bereit für den nächsten Schritt.“ Atme tief ein und aus.

Und dann mach weiter in deinem Alltag. Lausche dabei gut auf deine Intutition, dein Bauchgefühl und folge diesen Impulsen. Damit machst du immer alles richtig.

Herzlich, deine Sara

ps. Die Klarheit kommt, sobald du dich auf den Weg gemacht hast.

Bist du ein Beziehungsschreck? Wie du mit Ablehnung umgehen kannst

Läuft in deiner Beziehung, mit Freunden, Familie oder Bekannten etwas schräg? Oder findest du dich immer mal wieder in Situationen, in denen du denkst: warum passiert mir das schon wieder????

Vielleicht bist du ja ein Beziehungsschreck?

Das bist du natürlich nicht. Trotzdem hat es etwas mit dir zu tun

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Ein schönes Beispiel hat mir Jenny neulich im Coaching gegeben. Nachdem sich Jenny’s Freund unerwartet von ihr trennte, hat sie sich total «erwachsen» verhalten. Keine Szene gemacht, sondern ihre Sachen gepackt und ist ausgezogen. Sie hat sogar auf Geld verzichtet und diese Phase für ihn so angenehm und reibungslos wie möglich gestaltet. Und jetzt ist er immer so pampig und kurz angebunden, wenn sie sich bei ihm meldet, nur um zu plaudern oder zu erfahren, wie es ihm so geht. Das ärgert sie total. Und verletzt sie. Und macht sie wütend. So ein Blödmann!

Gleichzeitig geht ihr aber auch durch den Kopf:

Was ist an mir falsch, dass er mich so behandelt? Warum passiert mir das immer wieder?

Immer wieder höre ich im Coaching diese Fragen. Oder eine Variation davon. Falls du dir diese Frage auch schon mal gestellt hast, dann sei dir gewiss, du bist in guter und (leider) zahlreicher Gesellschaft. Und ich kann dich beruhigen. Nichts ist an dir falsch.

Und jetzt kommt aber doch der Haken. Das grosse «aber»…

Kommst du immer mal wieder in eine Situation, in der Du Ablehnung, Abwertung, Geringschätzung, nicht-gesehen-werden oder Ähnliches erlebst? Dann hat das Ganze eben doch mit dir selbst zu tun. So ganz kann ich dich hier leider nicht aus der Verantwortung entlassen.

Warum?

Es ist so, dass wir unsere Realität und alles, was wir in unserem Leben erfahren, selbst kreieren. Und zwar läuft das über unsere Überzeugungen, Programmierungen und Gefühle, die wir haben. Oft sind die völlig unbewusst. Wir funktionieren quasi auf Autopilot.

Das ist grundsätzlich ein guter Mechanismus, denn unsere automatisierte Atmung, unser Bewegungsapparat, oder auch Autofahren etc. ermöglichen uns, im Alltag zu funktionieren ohne gross darüber nachdenken zu müssen. Wir wären sonst heillos überfordert und nicht lebensfähig.

Es kann jetzt aber sein, dass du hinderliche oder begrenzende Überzeugungen und Muster in dir trägst, die zu einem früheren Zeitpunkt in deinem Leben wahrscheinlich sogar mal sinnvoll und existentiell wichtig waren. Aus denen du jetzt aber wie herausgewachsen bist und sie dir jetzt nicht mehr dienen. Im Gegenteil. Die pieksen jetzt wie ein spitzer Kieselstein im Schuh und machen so auf sehr unangehnehme Weise auf sich aufmerksam

Alles, was in deinem Leben auftaucht, ist ein Spiegel von dir selbst und zeigt dir dein eigenes Inneres
— Sara Ruf

Wenn du also dein Leben mal von aussen betrachtest und du etwas siehst oder erlebst, was dir nicht gefällt, dann zeigt es dir das, was du – wahrscheinlich noch unbewusst – glaubst, denkst, fühlst.

Das Leben spült dir also Menschen und Umstände in deinen Alltag, um deine blinden Flecke erkennen zu können und dir die Möglichkeit zu geben, persönlich zu wachsen. Ja, ich gebe zu, dass das manchmal echt unangenehm, anstrengend und blöde sein kann. Aber Entwicklung und Wachstum passieren eben meistens, wenn’s unangenehm wird. Das Leben zwingt uns quasi, genauer hin zu schauen und unsere wohlige Komfortzone zu verlassen.

Und seien wir mal ganz ehrlich. Oftmals haben wir schon eine ganze Zeit davor subtile, leise Zeichen bekommen, dass etwas nicht ganz rund läuft, aber oft nehmen wir diese Ankündigungen nicht wahr. Manchmal wollen wir sie auch überhören oder übersehen. Wir drücken dann die anrollenden Unwohlgefühle einfach weg. Du kennst ja sicherlich die drei Affen (nichts hören, nichts sehen, nichts sagen….)?

Ich kann dich aber beruhigen. Du kannst lernen, dass dir solche Situationen immer weniger «passieren» und du einen ganz neuen Umgang damit findest. In Wahrheit dienen sie dir nämlich. Sie helfen dir, dich selbst zu erkennen. Herauszufinden, wo du ein (verborgenes) Thema hast. Und wenn dir so etwas auffällt kannst du es nämlich auch angehen. Eigentlich doch ein ziemlich genialer Trick des Lebens, oder?

Das Leben funktioniert also folgendermassen

Es spiegelt dir deine unbewussten Überzeugungen und Programme, die du im Laufe deines Lebens angesammelt hast. Diese Spiegelung erfolgt durch Menschen, die dir Schmerz bereiten oder Situationen, die dir nicht gut tun.

Gerade in menschlichen Beziehungen spiegeln wir einander und geben uns so gegenseitig die Möglichkeit, uns selbst und unser Gegenüber besser kennenzulernen. In der Psychologie spricht man von den Spiegelgesetzen: Die Wahrnehmung anderer ist die Spiegelung des eigenen Selbst. Unser Gegenüber hilft uns also dabei, unsere eigene Persönlichkeit, unsere Überzeugungen und Programmierungen immer wieder ein Stückchen mehr zu erkunden.

Wenn dir also jemand besonders blöd kommt, dann sieh es mal so: Diese Person ist ein Erfüllungsgehilfe auf deinem Weg deiner persönlichen Entwicklung.

Wie du dich im Spiegel deines Gegenübers erkennen kannst -
Die 4 Aspekte der Spiegelgesetze:

 

  1. Das, was mich an anderen stört und was ich kritisiere, habe ich selbst in mir. Selbst wenn ich das nicht wahr haben will oder in mir bekämpfe und unterdrücke.
    Denn alles, was ich am Anderen kritisiere oder sogar bekämpfe und an ihm verändern will, kritisiere, bekämpfe und unterdrücke ich in Wahrheit in mir selbst und hätte es auch in mir gerne anders. Dieser unterdrückte oder abgelehnte eigene Anteil will integriert werden.

  2. Das, was andere an mir kritisieren und was mich verletzt, betrifft mich. Denn hier reagiere ich auf etwas, das noch nicht in mir gelöst ist.
    Wenn Kritik von außen berührt und verletzt, zeigt diese Reaktion, dass das Bemängelte einen Aspekt in der gegenwärtigen Persönlichkeit darstellt, welcher noch nicht entfaltet ist. Dieser noch nicht entfaltete Aspekt in mir will entwickelt werden.

  3.  Das, was andere an mir kritisieren und was mich nicht berührt, betrifft nicht mich, sondern sie selbst. Das ist ihr eigenes Thema, das sie gerade auf mich projizieren. Hier diene ich dem anderen als Spiegel. Hier muss ich gar nichts tun und überlasse dem anderen sein Thema in seiner Verantwortung. Vorsicht Falle: wirklich genau überprüfen, ob die Kritik an mir wirklich keinerlei körperliche Reaktion auslöst, mich also tatsächlih kalt lässt. Oder ob ich es nicht wahrhaben will und dem anderen verdeckt die Schuld zu schiebe…dann wärst du in die klassiche Selbstsabotage-Fall getappt…

  4. Das was mir an anderen gefällt, habe ich selbst in mir und liebe das an mir und am anderen. Das was wir am Anderen lieben, was wir am Anderen schätzen, was wir am Anderen toll finden, all das haben wir auch als Aspekt in uns. Das heißt, alles was wir an anderen Menschen toll finden, besitzen wir selbst auch. Denn wären diese Dinge nicht bereits in der eigenen Persönlichkeit verankert, könnte man mit ihnen nicht in Resonanz treten. Allerdings kann es manchmal sein, dass diese Dinge noch nicht vollständig entfaltet sind und jetzt nach mehr Raum verlangen. Dann kannst du diesen Dingen von jetzt an aktiv mehr Raum geben.

Die Funktion des Spiegels ist es also, Situationen zu kreieren, die bestimmte Gefühle in uns aktivieren, seien es Wunden oder blinde Flecken. Es geht um ein Erkennen und Erkunden dieser Bereiche in uns. Das heißt, es geht immer um das Gefühl, das eine Situation in uns auslöst, nicht um die äußeren Umstände. Es bedeutet aber auch, dass wir die volle Verantwortung annehmen müssen und Schuldzuweisungen an andere nicht mehr möglich sind.

Wir nehmen nochmal das Beispiel von Jenny

Sie ist genervt von ihrem Gegenüber, weil er sich so blöde verhält. Das heißt nun aber nicht unbedingt, dass sie selbst auch einen unmöglichen Umgang mit anderen hat. Es kann vielmehr alle möglichen Dinge heißen.

Die Frage lautet: Was fühlt sie? Hat sie Angst, alleine zu sein und braucht deshalb Kontakt zu ihm? Oder fühlt sie sich ausgenutzt, weil er ihr eigentlich noch Geld schuldet? Oder erlaubt sie sich selbst nicht, eigene Grenzen zu setzen und nur das zu tun, wonach ihr der Sinn steht und ist deshalb neidisch?

Je nachdem was du fühlst, kann ein und dieselbe Situation also ganz verschiedene Dinge spiegeln. Gut, das macht es jetzt nicht gerade einfacher, ich weiss. Wichtig ist, dass du dich beobachten lernst, was in DIR drin passiert. Welche Gefühle werden geweckt? Welche Bedürfnisse liegen darunter?

Und was machst du jetzt mit dem ganzen Wissen?

Die Kenntnis über das Spiegelgesetz hilft dir dabei, dich immer besser und besser kennen zu lernen. Mit jedem weiteren Schritt in deiner persönlichen Entwicklung verändert sich die Qualität deiner Beziehungen. Es wird generell leichter, denn Schmerz bleibt nicht mehr kleben, sondern fliesst viel leichter und schneller durch dich hindurch.

Die Arbeit mit dem Spiegelgesetz ist ein Weg des Fühlens.

Dabei geht es fast immer durch mehrere Schichten. Meistens sind Angst, Wut und Schmerz beteiligt. Unter diesen Gefühlen liegt die Lösung deines Themas – dort liegt das Bedürfnis von dir, das im Moment unerfüllt ist und deshalb den Schmerz, die Wut oder die Angst erzeugt.

 Wenn das jetzt noch ein bisschen abstrakt ist, dann hilft dir vielleicht die folgende Abkürzung, die ich immer mache. Mit ein bisschen Übung gelingt dir das in sekundenschnelle:

Ich beobachte und erkunde mich selbst:

  1. Was macht diese unangenehme Situation jetzt gerade mit mir?

  2. Was für ein Gefühl ist das?

  3. Wo spüre ich es im Körper?

  4. Was ist das darunterliegende Bedürfnis?

  5. Ich gebe meinem Bedürfnis und dem Gefühl Raum, ich nehme es an, ich tue etwas, um das Bedürfnis zu befriedigen.

Manchmal erkennst du vielleicht nicht nur ein einzelnes Bedürfnis, sondern sogar ein ganzes Muster, Programm oder eine Überzeugung. Dann kannst du das bei dir bearbeiten. Wenn du alleine nicht weiterkommst, dann suche dir professionelle Unterstützung, mit einer Methode, die zu dir passt. Wenn dir Energiearbeit liegt, dann komm doch gerne mal zu mir ins Energiecoaching.

Ich wünsche dir viele wundervolle Selbsterkenntnisse. Und weisst du was? Persönliche Entwicklung muss gar nicht immer ein langer, mühsamer, schmerzvoller Prozess sein. Mit ein bisschen Übung wird dir das immer leichter und schneller gelingen. Die schönen Ereignisse im Aussen und die liebevollen Menschen, die dir dann begegnen werden, sind das Training einer neuen inneren Haltung und den Weg, den du damit gehst, allemal wert!

Herzlich, deine Sara

ps. Wenn du Angst vor Ablehnung hast, dann hole dir hier meine kostenlose Healing Session “Angst vor Ablehnung überwinden und Selbstliebe lernen”

Warum es arrogant ist, anderen zu vergeben

Wenn du schon mal von jemandem verletzt worden bist, und ich schätze mal, dass dir das schon mal passiert ist, dann bist du sicherlich auch schon mal über das „Vergeben“ gestolpert.

Manchmal soll man vergeben, aber es klappt nicht, weil man einfach noch so eine sau-wut auf den anderen hat. Manchmal ringt man sich durch und macht die eine oder andere Vergebensübung aber es tut sich einfach nichts. Und vielleicht fragst du dich auch, wieso verdammt nochmal, soll ICH eigentlich vergeben, wenn doch der andere so ein A….ist???

Vor einigen Jahren habe ich das Buch von Neale Donald Walsh gelesen „was wirklich wichtig ist“. Darin beschreibt er, dass es im spirituellen Sinn keine Vergebung braucht. Damals bin ich ziemlich über dieses Konzept gestolpert, da ich bisher (und teilweise immer noch) mit Vergebensübungen im Coaching arbeite. Ich habe das dann etwas nach hinten in meinen Kopf abgeschoben.

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Dieses Jahr ist aber einiges im Umbruch – so auch in mir selbst – und neue Ideen bahnen sich ihren Weg zu mir. Vor einiger Zeit bin ich aus einer anderen Quelle noch einmal über eine ähnliche Perspektive gestolpert, die ich seither in mir ein bisschen hin und her wälze. Und die ich sehr alltagstauglich finde. Daher möchte ich sie gerne mit dir teilen.

Wenn ich so darüber nachdenke, dann ist es doch irgendwie recht arrogant, wenn ich zu jemandem sage: „ich vergebe dir“. Spürst du das auch, wenn du dir diesen Satz auf der Zunge zergehen lässt? Es hat so ein bisschen einen faden Beigeschmack. So von oben herab.

Als ob ich den anderen verurteile und mich jetzt dazu herablasse, ihm zu sagen, er/sie sei jetzt „in Ordnung“. Irgendwie fühlt sich das in mir nicht (mehr) stimmig an.

Was Vergebung nicht ist

Bei “Vergebung” meinen ja viele Menschen, dass man das für ok erklären muss, was ein anderer getan (oder auch gelassen) hat. Vor einigen Jahren wurde ich mal betrogen (der Blödmann hat also etwas getan) und dann hat er, als ich mich von ihm trennte, noch nicht mal um mich gekämpft (er hat was unterlassen). Das fand ich damals doppelt scheisse. Was ich aber damals noch nicht kapiert hatte - heute ist mir das aber absolut klar - ich bin schön im Opfermodus geblieben, um ihm alle Schuld unterzujubeln. Erst mit der Zeit wurde mir klar, dass ich zu der ganzen Situation auch meinen Beitrag geleistet habe. Ich wollte nämlich viele Dinge gar nicht wahrnehmen und hab die Vogel-Strauss-Taktik angewendet. Immer schön Kopf in den Sand dann geht´s schon irgendwann vorüber. Das ging es dann auch. Halt mit einem schönen lauten Knall, als mein Leben vor meinen Augen explodierte :-)

Aber zurück zur Vergebnung. Nicht das “ich befinde es für gut, was der andere getan hat” ist die Essenz von Vergebung. Sondern: Im Wesen der Vergebung liegt der Akt der Selbstbefreiung. Du wirst innerlich frei von einem alten, aber immer noch sehr aktiven, Schmerz. Diese alte Verletzung loszulassen und dadurch Beziehungen zu klären, das ist es, worum es letztendlich bei der Vergebung geht. Aber nicht, indem wir uns über andere stellen oder den anderen auf einen Podest erheben.

Worum es eigentlich wirklich geht

Es geht vielmehr darum, jetzt aufzuhören, den eigenen inneren Schmerz ständig weiter zu nähren, sondern zu entscheiden, jetzt weiter zu gehen. Als freier Mensch.

Das beinhaltet, aufzuhören, den anderen zu beurteilen. Das bedeutet auch, die Lust, die alten Geschichten immer wieder zu erzählen, zu überwinden und dich neuen Dingen zuzuwenden. Das erfordert auch, dass du den anderen nicht weiter bestrafen willst, nicht weiterhin recht haben willst.

Wie das geht?

Das musst du gar nicht wissen (das ist das schöne daran). Alles was du tun musst, ist dich zu entspannen und deinen Widerstand aufzugeben.

Statt zu sagen „ich vergebe dir“ kannst du innerlich sagen: „ich höre auf, dich zu beurteilen, und ich bin jetzt frei!“

Tauche hindurch - und dann tauche wieder auf

Mir ist völlig klar, dass das gar nicht so einfach ist. Wenn eine andere Person dich sehr verletzt hat, wie auch immer, dann fühlst du diesen Schmerz vielleicht noch sehr. Lass dieses schmerzvolle Gefühl zu, es darf sein. Tauche durch dieses Gefühl hindurch. Emotionen wollen gefühlt werden. Sie bringen etwas in uns in Bewegung, daher ist es so wichtig, sie anzunehmen und auftauchen zu lassen. Nicht wegdrücken, denn das führt zu Widerstand und Erstarrung. Im Wort Emotion steckt auch das Wort „motio“, die Bewegung. Ach negative oder schmerzvolle Gefühle bringen etwas bei uns in Bewegung. Wenn wir uns trauen, sie zu spüren, ebben sie nach einigen Minuten von alleine wieder ab, aber wir bleiben im Fluss des Lebens und erstarren nicht, wenn wir sie zulassen.

Du kannst also zu deinem Peiniger innerlich sagen: „Wenn ich die Verletzungen loslasse, an denen ich festgehalten habe, befreit es mich und beendet die toxischen Auswirkungen von Groll, Wut und Traurigkeit, die auf mich gewirkt haben. Ich lasse jetzt los. Ich bin frei und du bist frei“

Wenn dich das noch nicht so richtig befreit innerlich, kannst du alte Verletzungen zusätzlich mit folgenden Schritt heilen: Stell dir die andere Person vor deinem geistigen Auge vor. Lass dich nicht in die alte Geschichte hineinziehen, was damals passiert ist. Sage einfach, wie du dich damals gefühlt hast und was du dir statt dessen gewünscht hättest. Z.B. „Liebe Sabine, ich fühlte mich durch deine Reaktion XY wertlos. Ich wollte mich aber geschätzt und geliebt fühlen“. Du kannst noch beobachten, ob sich dein inneres Bild verändert, ob sich dein Gefühl innerlich verändert. Dann verabschiede dich innerlich und lasse los. Der Schmerz kann bei dir jetzt enden, denn du darfst jetzt aufhören, ihn zu tragen, ständig wieder zu beleben, ihn weiter zu führen. Entscheide dich dafür, dass diese Situation jetzt abgeschlossen ist und mit dieser Entscheidung ist deine Freiheit garantiert.

Du wirst sehen, wie dadurch in deinem Leben wieder so einiges in Bewegung kommt.

Manchmal nagen wir auch an einer Situation, für die wir uns selbst bestrafen, uns selbst verachten oder verurteilen. Das ist der schlimmste Schaden, den du dir selbst zufügen kannst. Es ist daher ungemein wichtig, gut zu dir selbst zu sein. Hier finde ich übrigens die Vergebung nicht arrogant, im Gegenteil. Hier dürfen wir uns selbst vergeben, nämlich dafür, dass wir eine Situation mit-erschaffen haben und uns dafür zur Verfügung gestellt haben. Wenn wir also davon reden, dass wir unsere Realtiät selbst erschaffen, dann bedeutet das auch hier, dass wir die volle Verantwortung übernehmen dürfen für das, was wir in unserem Leben erleben. Irgendetwas hat eine Situation erschaffen, die schmerzvoll für uns war. Diesem Teil vergeben wir: „Ich vergebe mir, dass ich dies erschaffen habe. Ich liebe mich“.

Vielleicht kommt dir das jetzt ein bisschen abgefahren vor, aber mir gibt es immer ein Gefühl von Leichtigkeit zurück. Wenn ich diesen Satz innerlich für mich spreche, dann wir mir leichter ums Herz und es ist, als ob ich meine Macht wieder zurücknehme. Die Selbstvergebung ist also für mich gleichzeitig auch eine Selbstermächtigung, denn die Macht, die ich dem Täter abgegeben habe, um das Opfer zu sein, hole ich mir in diesem Moment wieder zurück. Sobald wir uns eingestehen, dass wir etwas erschaffen haben, bekommen wir also unsere gesamte Kraft wieder zurück.

Das schöne daran ist, dass ich mich dann jederzeit für eine neue Kreation entscheiden kann. Welches neue Erlebnis willst du dir heute, morgen und in Zukunft erschaffen?

Wirf die ollen Kamellen über Bord

Wirf alle Geschichten über das, was andere tun oder lassen, über Bord. Achte einfach auf die Gefühle, mit denen du auf andere Menschen und bestimmte Situationen reagierst. Darin liegt der Schlüssel!

Sobald du achtsam wahrnimmst, was in dir geschieht, es annehmen und zulassen kannst, stellt sich mit der Zeit die harmonische, natürliche Ordnung wieder her. In jeder Situation solltest du nicht die anderen oder das, was sie tun, verändern wollen. Denn das bedeutet, dass du Macht an sie abgibst. Nimm lediglich deine gefühlsmäßigen Reaktionen wahr und lass sie weich fließen. Egal wie negativ die Gefühle auch sein mögen. Sie zu fühlen, öffnet dir alle Türen.

Wenn du magst, dann halte dir einfach folgenden Satz in Erinnerung: „ich höre auf, dich/es zu beurteilen, damit ich selbst frei sein kann. Ich lasse es los, meinetwegen“.

Ich hoffe, das fühlt sich für dich auch so gut an, wie für mich.

Herzlichst, deine Sara

Innerlich frei - wie du negative Menschen loswirst

„Sara, ich hasse meine Schwägerin!“ schreibt mir Stefanie letzte Woche. Und sie schreibt noch vieeeeel mehr. Dieser Satz war nur der Anfang einer langen Erzählung, warum die Schwägerin so gar nicht geht. Alles, was mir Stefanie da so schreibt, ist absolut nachvollziehbar. Und kennen wir sie nicht alle? Diese Sorte von Menschen, die ein totales No Go sind?

Die überall nur das Negative sehen, einen mit gezielten Giftpfeilen klein halten wollen, nur Rumjammern aber nichts tun, eine Schreckensgeschichte nach der anderen erzählen, etc.…..ich glaube, wir alle begegnen in unserem Leben immer mal wieder solchen Menschen. Die uns so richtig triggern. Die das schlimmste aus uns herausholen. Gefühle, die wir eigentlich gar nicht haben wollen. Wut, Zorn, Groll, Hass…..

Und nach einer Begegnung mit dieser Spezies Mensch ist es immer so, dass diese andere Person, sich besser fühlt und gestärkt aus einem Gespräch geht, und wir selbst total ausgelaugt sind. Also es passiert da auch auf der energetischen Ebene etwas. Ein Energieaustausch, eine Angleichung, findet statt.

Wie das passiert und wie du das verhindern kannst, damit du negative Menschen endlich aus deinem Leben loswirst, das erfährst du in meinem hier.

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Was passiert da also eigentlich genau?

Jeder Mensch, auch ich und du, hat sein ganz persönliches Energieniveau. Dieses Niveau hat eine bestimmte Frequenz und diese Frequenz strahlst du aus. Das ist das, was Menschen von dir als erstes wahrnehmen. Das ist eine aber eine völlig unbewusste Wahrnehmung. So wie zwei Eisberge aufeinanderprallen. Nämlich zuerst mit allem, was unter der Wasseroberfläche verborgen ist. Und das ist der weit größere Teil, wie wir seit Titanic wissen…

Wir funktionieren quasi wie eine Radiostation. Also diejenigen unter Euch, die wie ich schon 40+ sind (also forty but fabulous, ist klar, oder?!), die kennen noch das gute alte Transistorradio, an dem man drehen musste bis man endlich auf einer Frequenz gelandet ist, auf der man den Radiosender störungsfrei empfangen konnte.

Was das jetzt genau mit dir zu tun hat?

Wir funktionieren eben genau so. Wenn du in deinem Leben etwas erlebst, was dir nicht gefällt, dann bewegst du dich auf einer Frequenz, die mit dem Erlebten in Resonanz geht. Und dann empfängst du genau das störungsfrei. Du erlebst also etwas, was du nicht möchtest oder nicht toll findest.

Was du jetzt tun kannst?

Damit du nicht mehr in Resonanz gehst, kannst du deine Frequenz ändern. Klingt einfach? Ist es manchmal sogar. Kann aber auch ein bisschen dauern, wenn man sich selbst einfach Stück für Stück auf ein höheres Energieniveau bewegen möchte. Von Hass kann man nicht einfach auf Freude wechseln. Aber zumindest auf der Gefühlsskala ein paar kleiner Punkte nach oben klettern, Richtung Ärger, dann hin zu Kontra-Sein, dann Richtung Gleichgültigkeit, dann kommen Hoffnung, Zufriedenheit, Optimismus, positive Erwartung, Glücklichsein, Freude, Liebe. Also du siehst, es ist eine Aufwärtsspirale.

Vielleicht denkst du gerade aber…

Was labert die da eigentlich – die andere ist doch einfach blöd! DIE soll sich gefälligst ändern!!! Äh, dazu ein dickes, fettes JEIN.

Natürlich hat jeder Mensch seine eigenen Baustellen. Auch wenn dein Gegenüber ein Arsch ist, oder vielleicht gerade selbst eine Krise durchmacht und seine Emotionen an dir auslässt, oder aber seine eigenen Themen gar nicht anschauen möchte. Das müssen wir respektieren. Jeder hat seinen eigenen Weg, seine eigenen Aufgaben und seinen freie Willen.

Aber wenn du leidest, kann ich dir nur empfehlen, das Nötige bei DIR zu tun, um für dich auf eine andere Gefühlsebene zu kommen.

Denn letzlich geht es immer darum, sich der eigenen Gefühle bewusst zu werden. Menschen und Situationen in unserem Leben dienen uns als Spiegel, dass etwas in Heilung gehen möchte. Der erste Schritt dabei ist immer das Wahrnehmen.

Was läuft eigentlich bei mir drin gerade ab?

Da wir das oft selbst nicht erkennen, präsentiert das Leben uns eine herausfordernde Situation oder einen lästigen Menschen, der uns beim Erkennen hilft. Ein Erfüllungsgehilfe auf unserem Entwicklungsweg. Robert Betz bezeichnet diese Menschen als Arschengel. Ich finde das sehr treffend 😊

Nicht dass es dann so kommt, wie Stefanie mir schreibt: „Ich will nicht noch so ein Exemplar treffen! Sonst heißt es nachher: die erste hab ich nicht kapiert, die zweite verdrängt und die dritte nicht überlebt!“ Und das wäre doch zu schade für alle, die sich mit irgendwelchen blöden Leuten rumschlagen.

Sie hat die folgende Übung gemacht, und die ganze negative Resonanz gelöst und ist noch weiter dran am Bearbeiten. Jede Schicht, die kommt, kann so abgetragen werden.

Wie genau geht das jetzt mit dem Verändern?

Du kannst einfach schrittweise vorgehen.

1.      Die blöde Kuh nervt dich
Hier kannst du wahlweise alle Begriffe einsetzen, die dir so durch den Kopf gehen. Am Anfang ist es nämlich wichtig, dass wir uns das zugestehen. Wir dürfen auch mal so richtig negativ sein. Das gehört zum Positiven dazu. Wie Yin und Yang. Sonst wird es nämlich nicht rund. Wenn du dem also ein bisschen Raum gegeben hast (also Minuten oder Stunden, keine Wochen!!!), dann kommt der zweite Schritt.

2.      Was es mit dir macht
Was löst es in dir aus? Welche Gefühle? Wo spürst du sie im Körper? Das ist die Analyse-Phase. Dieses Sezieren hilft dir dabei, ein bisschen Abstand zu deinen Gefühlen zu bekommen. Du gehst hier in die Beobachterrolle. Sei einfach ehrlich mit dir und schau, was hochkommen will. Schuld- und Schamgefühle oder Neid können vielleicht auch mit dabei sein, das ist völlig egal. Nimm einfach wahr, ohne zu urteilen. (Das ist übrigens auch das Prinzip der Achtsamkeit).

3.      Alles, was du ablehnst und total blöde findest, ist auch ein Teil in dir.
Ein eigener Anteil, den du ablehnst. Das ist eine Form von Widerstand. Oder eine tiefsitzende Angst (vor Ablehnung, nicht gut genug sein, sich etwas selbst nicht zugestehen….). Das ist ein Teil, der wieder integriert werden möchte. Der angenommen sein möchte. Der zu dir gehört und nur mit dem Integrieren kommst du in deine volle Kraft, in das Ganz-Sein.

4.      Und das Integrieren geht so:
Stell dir diesen abgelehnten, abgespaltenen Anteil außerhalb von dir vor. Nimm vor deinem geistigen Auge wahr, wie sich dieser Anteil zeigt. Als Symbol, als Gestalt, als Wolke, als Gefühl. Ganz egal, denn das kann ganz individuell sein. Lade diesen Anteil innerlich ein, sich bei dir wieder zu integrieren und stelle dir nun vor, wie das geschieht. Wie diese Energieform zurück zu dir kehrt und sich dort integriert, wo sie hingehört (egal wo das in deinem Körper ist). Beobachte das so lange, bis du das Gefühl hast, dass der Vorgang abgeschlossen ist. Atme dann einmal tief ein und aus.
Wahlweise kannst du noch die Vergebenssätze aus dem hawaianischen Vergebensritual (Ho’oponopono) sprechen, bevor du dir das Integrieren vorstellst. Ich mag das sehr gerne, aber das ist Geschmackssache. Die Sätze lauten: Es tut mir leid. Bitte verzeih mir. Ich liebe dich. Danke.

Was passiert bei diesem Vorgang auf der energetischen Ebene?

Alles im Leben strebt nach Harmonie. Also nach Ausgleich, Balance und natürlicher Schönheit. Das ist die natürliche Ordnung. Dieses Ordnungsprinzip finden wir überall in der Natur (Pflanzen, Früchte etc.), in der heiligen Geometrie, dem goldenen Schnitt in der Kunst und vielem mehr.

Manchmal gerät etwas in Schieflage, eine Dysbalance entsteht und die Dinge laufen nicht mehr rund. Dann helfen Übungen wie oben vorgestellt, um das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen. Dies hilft auch bei, dass das eigene Leben wieder in Fluss kommt und wir uns energetisch wieder höher einschwingen können.

Manchmal gelingt uns das einfacher, manchmal geht es aber auch nicht so gut. Dann einfach sanft und geduldig sein, dranbleiben. Diese Prozesse sind Wachstumsprozesse und können einfach ein paar Tage (manchmal auch Wochen) dauern. Aber deine Ausdauer wird auf jeden Fall belohnt.

Erst, wenn alles wieder in unserem Leben an seinem richtigen Platz ist, kann die Energie und das Leben frei und durch uns hindurchfließen. Wir geben uns dem Fluss des Lebens vertrauensvoll hin, wir lassen den Strom des Lebens fließen, so dass Freiheit, Selbstbestimmung, innerer Frieden, Wohlstand, Sinn im Leben, Glück und Gesundheit uns ganz natürlich zufließen können.

Ich möchte dir gerne noch eine weitere Anregung mitgeben:

Überlege dir (und schreibe es dir am besten auf)

  • was von dem, was du dir wünschst, hat in deinem Leben noch keinen Platz gefunden?

  • was nimmt im Moment zu viel Raum ein? (was du gar nicht möchtest)

  • was ist gerade an einem völlig falschen Ort in deinem Leben?

Überlege, wie du alles und jedem seinen angestammten Platz zukommen lassen kannst. Stelle die Dinge wieder richtig, damit die Energie und das Leben wieder frei fließen kann. Für das Richtigstellen stellst du dir alles einfach vor deinem inneren Auge vor, veränderst es in diesem gedanklichen Szenario, bringst alles in die natürliche Ordnung, so dass ein harmonisches Bild entsteht. Ein Gefühl von innerem Frieden kann sich dabei innerlich einstellen. Oder du weisst einfach, dass es jetzt gut ist.

Das Schöne an einer aufgeschriebenen Liste ist übrigens, dass du die Dinge nach dem Bearbeiten wegstreichen (weil erledigt) oder du die Liste sogar irgendwann verbrennen oder zumindest wegschmeißen (aus deinem Feld loswerden) kannst. Ich liebe ja solche Listen, einfach weil sie mir am Ende das Gefühl geben, etwas geschafft zu haben.

Wie ist es übrigens mit Stefanie weiter gegangen? Sie lebt zum Glück noch. Weil sie die Übungen macht und alles sehr konsequent umsetzt. Das ist das ganze Erfolgsgeheimnis. Das heißt nicht, dass alles immer super einfach und schnell geht (manchmal allerdings schon!). Aber es funktioniert. Und wenn es mal länger dauert, dann kannst du dir auch einfach jemanden zur Hilfe holen. Im Basiskurs kannst du übrigens noch weitere einfache Methoden für ein glückliches Leben lernen oder du kommst ins Coaching und lässt dich von mir ganz individuell unterstützen. Oft reicht es aber tatsächlich, die Übungen nach dem Lesen einfach zu machen.

Die Schwägerin gibt es übrigens noch, aber sie löst in Stefanie keine negativen Emotionen mehr aus.

Wenn dieser Tipp heute auch für jemanden aus deinem Bekanntenkreis hilfreich wären, dann leite den Newsletter einfach weiter.

Hab ein harmonisches Wochenende!

Herzlich, deine Sara

Seelentattoo – wie du deine seelischen Narben heilst

Jetzt gerade ist Halbzeit. Sommersonnenwende. Ab jetzt werden die Tage wieder kürzer und das Jahr 2018 ist bereits zur Hälfte rum. Ein guter Zeitpunkt, um eine kleine Zwischeninventur zu machen und sich ggf. neu zu orientieren. Kurz innehalten und durchatmen. Dabei kannst du überlegen:

Lebe ich eigentlich so, wie ich gerne leben möchte oder fühle ich mich vom Leben rumgeschubst?

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Und jetzt verrate ich dir ein kleines Geheimnis: Du lebst im Moment noch nicht das Leben deiner Träume, weil du noch damit beschäftigt bist, deine seelischen Narben zu lecken und dein negatives Selbstbild vor der Welt zu verstecken.

Wie ich diese unerhörte Behauptung aufstellen kann?

Weil ich diese Dynamik vor einiger Zeit bei mir selbst entdeckt habe. Weil es nämlich manchmal einfach bequem ist. Aber irgendwann hat es mich echt genervt, mich immer mit den ollen Kamellen rumzuschlagen.

Und seither arbeite ich daran, mein authentisches Selbst zu leben. Also die zu sein, die ich wirklich bin. Mit allen Stärken und Schwächen, die ich eben habe.

Und soll ich dir was verraten? Das ist manchmal gar nicht so einfach. Das macht manchmal eine scheiß Angst. Das muss einfach mal so gesagt sein. Aber: es lohnt sich auch. Denn es ist wie eine tiefe, tiefe Erleichterung, die durch mich strömt. Alles entspannt sich. Friede und Ruhe kehren ein.

Es ist wie eine Reise (eher eine Fernreise als ein Kurz-Trip 😉). Aber eine Reise zu mir selbst. Und wenn ich mein authentisches Ich lebe, dann ist das wie Heimkommen. Durchatmen.

Warum ist es eigentlich oft so, dass wir uns nicht trauen, uns wirklich zu zeigen wie wir sind?

Weil wir irgendeiner (meist fiktiven) Angst aufsitzen. Hier liste ich mal die 7 wichtigsten Ängste auf, die mir auch im Coaching immer wieder begegnen:

  1. Angst vor dem Ungewissen

  2. Angst, Erwartungen nicht zu erfüllen und damit nicht zu genügen

  3. Angst, nicht akzeptiert zu werden

  4. Angst vor Krankheit und Schmerz

  5. Angst vor dem Tod

  6. Angst, jemanden zu verlieren

  7. Angst, zurückgewiesen zu werden

Welche Angst hat dich im Moment im Würgegriff?

Weißt du, warum wir oft so in diesen Ängsten gefangen sind? Weil etwas in uns glaubt, dass unsere Existenz (also unser Leben) bedroht ist. Und um uns Sicherheit zu bieten, setzt dann das Urmuster Fight or Flight ein.

Wir Frauen haben übrigens oft eine Abwandlung dieses Musters. Viele von uns haben weniger Kampf- oder Fluchttendenzen, sondern verfallen entweder in das Gefühl, festzustecken (Schockstarre, sich im Hamsterrad fühlen, vor Erschöpfung nichts mehr tun können, etc.) oder in das Everybody´s Darling-Syndrom (anderen Menschen gefallen wollen, sich selbst aufgeben, immer nett und gutgelaunt sein, immer zu allem Lächeln, auch wenn einem gar nicht danach ist). Diese beiden Mechanismen sichern das Überleben.

Die Überzeugung dahinter ist übrigens: Wir glauben, erst noch etwas TUN zu müssen, was uns besser (oder schöner, schlanker, besser ausgebildet etc.) werden lässt, damit wir gut genug sind.

Bullshit!

Wir müssen gar nichts tun, wir müssen nur wir selbst sein. Und überhaupt: Gut genug wofür eigentlich?

Höre auf zu warten. Das Warten auf die Lohnerhöhung, auf die Anerkennung, auf den schlanken Körper, auf den Seelenpartner, auf das große Geld, auf das Wunschkind etc. ist oft der Grund, warum wir unglücklich sind. Lebe. Mach Dinge, die dir Spass machen. Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun.

Erlaube dir, einfach du selbst zu sein. Wie das geht? Mach mal Pause. Atme durch. Leg die Beine hoch und genieße. Dann entscheide dich für dich selbst. Klingt einfach, gell? Braucht manchmal aber ein bisschen Zeit. Und Mut. Ganz schön viel Mut, manchmal.

Sei gut zu dir selbst.

Starte damit, gut mit dir selbst umzugehen, denn indem andere Menschen sehen, wie du mit dir selbst umgehst, teilst du ihnen indirekt ständig mit, wie sie dich behandeln sollen.

Lerne dich selbst kennen.

Unser Selbstbild hat drei Komponenten, die du kennen solltest, um dich selbst zu entdecken:

  1. Dein vorgetäuschtes Selbstbild - Wer du vorgibst zu sein.
    Manchmal fürchten wir uns, etwas oder jemand zu sein, das wir gar nicht sein wollen. Und natürlich wollen wir nicht, dass das jemand anderer weiß oder erkennt. Wir täuschen also unbewusst anderen manchmal etwas vor.

  2. Dein negatives Selbstbild - Wer du Angst hast zu sein.
    Äußerungen von anderen treffen uns nur dann in Mark und Bein, wenn wir glauben, dass sie irgendwie wahr sein könnten. Diese Angst kannst du überwinden, indem du dir klar machst, dass all deine „negativen“ Eigenschaften nicht das sind, was deinen Kern ausmacht. Sie sind lediglich ein Sammelsurium der Prägungen aus deinem bisherigen Leben. Mach dir deine Eigenschaften einfach bewusst, das ist schon die halbe Miete.
    Übrigens: Wahrnehmung ist meistens Projektion. Wir mögen normalerweise das an anderen Menschen nicht, was wir fürchten in uns selbst zu finden…

  3. Dein authentisches Selbst - Wer du wirklich bist.
    Sobald du dir über die beiden ersten Punkte immer bewusst bist versetzt du dich automatisch in die Lage, immer mehr aus deinem wahren Selbst heraus zu leben.
    Hier ein paar Leitlinien dazu:

    • Wirklich du selbst zu sein fühlt sich an wie nach Hause kommen. Ruhe und Frieden erfüllt dich innerlich.

    • Wer bist du, wenn dich niemand beobachtet?

    • Was würdest du anders machen, wenn dich niemand beobachtet?

    • Wer würdest du sein, wenn du über deine Angst hinaus gehen könntest?

 

So programmierst du dein wahres (neues) Selbstbild

Du wirst dein Leben dann als erfüllt und glücklich erleben, sobald du mehr und mehr dein wahres Selbst (aus-)leben kannst.

Unser Leben und unser menschliches Verhalten wird von Vorstellungen und Gewohnheiten geprägt. Sie besitzen weit mehr Macht, als Logik und Wille jemals haben werden.

Daher besteht jede Neuprogrammierung unseres Selbst aus inneren Bildern und Vorstellungen, die unsere gesamten Sinne mit einbeziehen. Nur so wird eine Programmierung überhaupt erst wirksam. Brauchst du noch einen kleinen Beweis für diese Tatsache?

Halte kurz inne und befehle gedanklich deinem Speichelfluss stärker zu fließen. Na, hat das geklappt? Ich behaupte mal, dass da grad gar nichts passiert ist. Stimmt´s?

Jetzt stell dir aber mal vor, du hälst einen Schnitz Zitrone in der Hand. Du spürst die dicke, gelbe Schale, du siehst das pralle Fruchtfleisch und spürst den Saft, der dir über die Finger läuft, du riechst diesen säuerlichen fruchtigen frischen Duft des Saftes.  Na, läuft dir schon das Wasser im Mund zusammen? Schon, oder?

Diese Geist-Körper-Verbindung zeigt, dass jeder Gedanke ein inneres Bild hervorruft und eine körperliche Reaktion auslöst. Mit dieser Mind-Body-Connection kannst du jetzt schön spielen und zu sie für deine Zwecke einsetzen.

Du kannst damit jede seelische Narbe heilen lassen.

Es geht dabei weniger darum, ein bestimmtes positives Ziel anzustreben, sondern vielmehr zu erkennen, wie großartig du bereits bist.

Unsere Möglichkeiten im Leben werden nicht davon bestimmt, was wir gerne über uns denken möchten, sondern wovon wir in Bezug auf uns selbst wirklich überzeugt sind. Das ist dir Krux. Und negative Überzeugungen formen unsere seelischen Narben. Deine Vergangenheit ist in deinem Nervensystem gespeichert und ist in der Lage, jederzeit körperliche Symptome zu produzieren. Das sind deine seelischen Narben.

Wenn du dein neues Selbstbild mit deinem authentischen Selbst verbindest, lösen sich zwar nicht automatisch alle deine Themen in Luft auf, aber die wirst in der Lage sein, den Dingen ganz anders gegenüber zu treten. Und je besser du dich im Innern fühlst, desto besser wird dein Leben!

Übung: Verbindung mit deinem wahren Selbst

Wenn du die folgende Übung eine Woche lang jeden Tag praktizierst erlaubst du deinem Selbstbild sich immer mehr an dein wahres Sein anzugleichen:

  1. Nimm dir einen Moment, um dich zu entspannen und tief ein- und auszuatmen

  2. Stell dir vor, du stehst dir selbst gegenüber. Es ist deine großartigste Version von dir, die bereits all das erreicht hat, was du dir selbst (noch) sehnlichst wünschst. Es ist dein wahres Selbst

  3. Beobachte, wie sich zwischen euren Herzen eine Verbindung herstellt und fühle totales Glück und Erfüllung, denn dies fließt von deinem wahren Selbst über eure Herzensverbindung nun zu. Beobachte, wie dein anderes Selbst steht und geht, atmet, lächelt und redet. Beobachte, wie es mit anderen Menschen spricht. Achte darauf, wie das authentische Selbst Probleme löst, sich Ziele setzt und wie es diese erreicht.

  4. Gehe nun in dein authentisches Selbst hinein und verschmelze ganz mit ihm. Sieh mit den Augen deine wahren Selbst, höre durch seine Ohren, nimm wahr, wie gut es sich anfühlt, als dein wahres Selbst zu leben.

  5. Beende nun die Neuprogrammierung deines Selbstbildes, indem du dir eine Minute lang vorstellst, wie sehr sich dein Leben verändern wird, wenn du immer mehr auf der Grundlage deines wahren Selbst lebst.

Mit dieser Übung wirst du innerhalb von wenigen Tagen zufriedener und glücklicher werden.

Ich glaube, wenn das Leben einen Zweck hat, dann ist es der, größere Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen und zu ergreifen. Zu wachsen und gedeihen.

Ich möchte diesen Artikel heute mit dem wunderbaren Zitat von Marianne Williamson abschließen. Sicherlich ist es dir schon mal begegnet. Ich finde, wir können uns nicht oft genug daran erinnern:

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns: Wer bin ich denn, daß ich so brillant sein soll?
Aber wer bist Du, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes.
Sich klein zu machen, nur damit sich andere um Dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewußt anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.
— Marianne Williamson

Wenn du mehr und mehr mit der Person verschmilzt, die du wirklich bist, wirst du anfangen, dich wirklich gut zu fühlen, sogar bevor sich dein Leben äußerlich verändert.

Heilung geschieht, wenn wir gesehen und gehört werden, wie wir wirklich sind. Das setzt voraus, dass wir uns zeigen, wie wir wirklich sind.

In diesem Sinne: Jetzt ist Cover-up time für dein Seelentattoo!

Schreibe mir gerne in den Kommentar, was sich durch diese Übung bei dir verändert.

Herzlich,
deine Sara

 

 

 

Mind Hacking - Wie du mit diesen 3 Prinzipien deine Wunscherfüllung vorantreibst

Ich liebe ja Youtube-Tutorials. Gibt es eine schnellere und einfachere Art, sich über das „Wie mache ich???“ zu informieren? Ich bin definitiv bei Video-How-to hängen geblieben, weil ich so in weniger als 5 Minuten weiß, wie ich eine Mango korrekt filetiere oder den angesagten Messy Bun (neudeutsch für den guten alten Dutt) von Meghan Markle nachmachen kann. Nicht, dass ich den selbst schon mal so hinbekommen hätte, aber wenigstens weiß ich jetzt, wie es gehen würde…

Neben den üblichen Erleichterungen für den Alltag bin ich aber auch immer wieder auf der Suche nach Methoden und shortcuts, wie ich meinen Coachingklienten noch schneller und direkter zu ihrem Ziel verhelfen kann.

Ich weiß zwar aus eigener Erfahrung und auch aus der Erfahrung mit meinen Klienten, dass manche Dinge einfach ihre Zeit benötigen, um sich entfalten zu können. Gras wächst ja auch nicht schneller, wenn man daran zieht. Und so ist es in der persönlichen Entwicklung eben auch oft.

Trotzdem können wir selbst ungemein viel dafür tun, dass wir unsere Ziele und Wünsche auch tatsächlich erreichen, wenn wir wissen, wie unser Geist funktioniert. Ich habe in meiner Hypnoseausbildung viel über die Wirkungsweise des menschlichen Geistes (Bewusstseins und Unterbewusstseins) gelernt. Es ist erstaunlich simpel. Und wenn wir diese simplen Funktionskreise kennen, können wir sie natürlich auch zu unseren Gunsten nutzen.

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Diese 3 Prinzipien über den menschlichen Geist musst du einfach kennen:

Prinzip 1:
Dein Geist tut das, von dem er denkt, dass du wirklich willst.

Ich höre dich jetzt quasi schon genervt schnauben: Stimmt doch gar nicht. Sonst hätte ich ja schon längst, was ich wirklich will.
Kleiner Hinweis: Er tut nicht das, was du dir wünschst, sondern das, von dem ER glaubt, dass es in deinem Interesse ist.  Ich gebe dir mal ein Beispiel dazu. Stell dir vor, du möchtest gerne ein paar Pfund abnehmen und du sagst aber bei jeder Gelegenheit: Oh, ich liiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeebe Kuchen (Kekse, Gummibärchen, Schokolade…). Oder: Nach dem Essen brauche ich einfach immer etwas Süßes!
Was meinst du, was dein Geist dann macht? Natürlich das, was in deinem Interesse ist. Nämlich dich mit den Dingen weiterhin versorgen, die dir die Liebe bringen und deine Bedürfnisse erfüllen. Ergo: Noch mehr Lust auf Schokolade und auf jeden Fall ganz regelmäßig nach dem Essen den Drang nach Süßigkeiten. Was dein Geist von deinen Worten oder Gedanken aufnimmt ist: Liebe! Bedürfnisse erfüllen!. Klar wird er dich dann dabei unterstützen, dass du das bekommst, was du sagst, damit du auch gut versorgt bist. Mission erfüllt. Also seine. Nicht deine! Das ist ein ganz einfaches Prinzip.
Übrigens nutzt die Werbung genau diesen Mechanismus: Kennst du das Happy Meal bei McDonalds? Oder Celebrations? Oder den himmlisch leckeren Frischkäse von Philadelphia? Wer will sich nicht mit himmlischen Dingen den Magen füllen? Oder sich glücklich fühlen, wenn er bei McDonalds eine Mahlzeit genossen hat?
Mein Tipp hier also: Achte besonders im Alltag auf die Dinge, die du denkst und sagst. Nicht nur laut, sondern vor allem auch auf deine innere Selbstansprache. Die begünstigt oft, dass wir genau nicht erreichen was wir uns so sehnlichst wünschen.

Dein Geist hört dabei einfach auf deine (inneren) Worte. Und verwirklicht dann genau das.

Prinzip 2:
Dein Geist reagiert nur auf zwei Dinge: Auf die Bilder, die du dir im inneren machst und die Worte, die du zu dir selbst (und anderen) sagst.

Stell dir einen wunderschönen Schmetterling vor, der auf deiner Hand landet. Schön oder? Wie fühlst du dich dabei? Ich schätze mal gut. Es kitzelt auf dem Handrücken und die bunten, wunderschön verzierten Flügel sehen so schön aus…
Nun stell dir vor, eine riesengroße Kakerlake landet auf deiner Hand. Mit ihren großen Fühlern und ihrem harten Panzer. Igitt. Nicht so ein schönes Gefühl, richtig?
Mit den bildhaften Gedanken, die du dir machst, kannst du also direkt auf deine Gefühle Einfluss nehmen und sie aktiv steuern.
Wir Menschen funktionieren übrigens nach dem Lustprinzip. Wir wollen mehr von dem im Leben, was Freude bereitet. Und alles, was Schmerz bereitet, wollen wir vermeiden. Das ist ein evolutionäres Überlebensprinzip. Und die Tatsache, dass innere Bilder und Worte ein bestimmtes Gefühl in uns erzeugen, geht genau darauf zurück.
Diesen Mechanismus kannst du also wunderbar nutzen. Trainiere, schöne innere Bilder und gute Gefühle selbst zu generieren. Das wird dich in deiner Zielerreichung unterstützen. (In der Hypnose redet man z.B. nie vom Gewichtsverlust, sondern von der Gewichtsreduktion. Weil das Wort Verlust negative Emotionen in uns weckt. Und wer will schon etwas verlieren? Also ich nicht. Denn Verlust tut weh. Und wir wollen ja Schmerz vermeiden, also blooooosss kein Verlust riskieren. Für unseren Verstand ist das total irrational, wir sind ja schließlich alle intelligente Wesen. Aber bedenke: Wir werden zu 95% vom Unbewussten gesteuert und ob wir jetzt das Wort Gewichtsverlust in unserem Verstand problemlos finden oder nicht, spielt gar keine Rolle. Eine viel mächtigere Instanz in uns denkt: Verlust = Schmerz = Programm Schmerz vermeiden wird aktiviert = Gewicht wird hier niemand verlieren = Mission erfolgreich.
Lenke deinen Fokus also immer wieder auf die Freude am erfüllten Zielzustand (weg vom Schmerz, es noch nicht erreicht zu haben).

Ändere deine inneren Bilder, dann ändern sich automatisch deine Worte und damit auch deine Realität. Und ich meine hier nicht, sich alles einfach nur schön zu reden und negative Emotionen zu verdrängen. Diese sollen auch gelebt und gefühlt werden. Es reicht aber aus, mal richtig tief einzutauchen und sie zu fühlen und sich dann zu entscheiden, sich jetzt den positiven Aspekten wieder zu zuwenden.

Prinzip 3:
Der Geist liebt das, was ihm vertraut ist. Alles, was nicht bekannt und vertraut ist, wird abgelehnt. Widerstand erzeugt.

Warum? Auch das ist ein evolutionäres Überlebensprogramm. Der Geist hat den Auftrag, uns zu schützen und uns Sicherheit zu geben. Das tut er mit allem, was in seiner Macht steht. Darum ist jede Art von Veränderung oft so aufwühlend für uns, sei es nun ein neuer Job, ein Umzug oder eine neue Lebensphase (Rente o.ä.), denn da kommt dieses Prinzip aus dem Lot und unser Geist versucht uns natürlich in unserer gewohnten Komfortzone zu halten.
Z.B. Warum verlieren Lotteriegewinner oftmals wieder ihren gesamten Gewinn? Weil das Gefühl, viel Geld zu haben, nicht vertraut ist, und das Unbewusste tut alles, um den vertrauten Zustand wiederherzustellen. Dann wird das Geld manchmal sinnlos verschwendet, bis nichts mehr davon übrig bleibt.
Wie kannst du dieses Prinzip jetzt im Alltag für dich nutzen? Mach dich mehr und mehr mit deinem Wunschzustand vertraut. Du kannst dich in Gedanken mit deinem Zukunfts-Ich treffen. Reise in Gedanken so weit in die Zukunft, bis du die Version von dir selbst triffst, die bereits erreicht hat, was du dir im Moment noch wünschst. Entspanne dich und lasse ich einfach zu ihr führen. Sie kann seine innere Mentorin sein. Was denkt sie? Was fühlt sie? Wie zieht sie sich an? Welche nächsten Schritte rät sie dir? Du kannst sie auch für jede Entscheidung, die du im Leben triffst, zu Rate ziehen: Wie hat sie sich entschieden? (denn aufgrund ihrer Entscheidungen hat sie den Wunsch ja bereits realisiert). Das, was sie dir als Rat mitgibt, kannst du jetzt in deinen Alltag integrieren. Oder dich zumindest schon mal so kleiden wie sie...

Wie kannst du das im Alltag umsetzen?

Da musst du jetzt ganz tapfer sein. Denn hier gibt es keine Zauberformel. Es ist schlicht und einfach Training. Gedankentraining. Ein Muskel wird auch nicht von einem einzigen Gang im Fitnessstudio wohlgeformt. Da heißt es auch dranbleiben. Du wirst im Alltag merken, dass du immer mal wieder in alte Gedankenmuster zurückfällst. Aber wie mit allen Gewohnheiten, die wir haben, sind auch gedankliche Gewohnheiten etwas, das wir ändern können. Wahrscheinlich hast du schon mal davon gehört, dass man 21 Tage benötigt, um eine Gewohnheit zu ändern. Das stimmt. Wenn du ganz sicher gehen möchtest, dann nimm 40 Tage. (Die Zahl 40 kommt dir vielleicht von der Fastenzeit bekannt vor…das kommt nicht von ungefähr).

Also mindestens 21 Tage benötigt unser Gehirn, um neue Datenautobahnen zu formen und über die alten Wege Gras wachsen zu lassen. Erst wird ein neuer Trampelpfad gebildet, dann wird es zur Landstraße, Bundesstraße und dann zur Autobahn. Dafür müssen wir ein bisschen Disziplin aufbringen und Gedankenhygiene betreiben. Aber es lohnt sich.

Füttere Deine Gedanken mit schönen Bildern und fühle die damit verbundenen positive Gefühle so richtig. Dann bist du auf dem besten Weg.

Für deine Transformation kannst du folgendes Mini-Ritual nutzen:

Wenn du wirklich feststeckst in einem Thema und sich scheinbar nichts in die von dir gewünschte Richtung bewegen will, dann schreibe auf, was du über das ganze Thema so glaubst, denkst, sagst. Wenn du es schwarz auf weiß hast, ist es als ersten Schritt mal aus deinem System heraus geflossen und auf Papier gebracht. Vernichte das Geschriebene jetzt (verbrennen, zerreißen, etc.) und entscheide dich jetzt bewusst für neues Denken, Handeln und Glauben. Das kannst du auch aufschreiben, denn dann wird es quasi auf Papier materialisiert. Nachdem du alle deine neuen Glaubenssätze aufgeschrieben hast, entspanne dich, und lies dir Satz für Satz durch. Nach jedem Satz atmest du einmal tief ein und wieder aus. Während des Atmens kannst du denken: Installieren! Aktivieren! Das bewirkt auf energetischer Ebene quasi einen Download deiner neuen Überzeugungen.

Welche alten Überzeugungen hast du in den letzten Tagen so losgelassen? Schreibe es gerne in den Kommentar.

Herzlichst,
deine Sara

 

 

Frühjahrsputz für die Seele - oder warum Selbstliebe der tollste Mittelfinger aller Zeiten ist

Ich trete aus der Umkleidekabine und sehe das Grinsen in den Gesichtern. 3 strahlende Augenpaare und nickende Köpfe bestätigen mir: das ist es! Das ist mein Kleid. Ein langes, elegantes, fließendes Hochzeitskleid. Ganz anders, als ich mir das im Vorfeld vorgestellt hatte. Ich wollte nämlich gar kein langes Kleid. Sondern kurz. Und am besten knalleng. Mit ein paar sexy High Heels. Das hätte eigentlich mein Outfit werden sollen. Wenn´s nach meinem Kopf gegangen wäre. Und jetzt ist es quasi das Gegenteil geworden.

Seit einigen Wochen fällt mir vermehrt auf, wie stark ich tagtäglich Meinungen und Urteilen ausgesetzt sind. Von den anderen Menschen in unserem Umfeld, aber auch von mir selbst. Gerade bei Hochzeitsvorbereitungen beobachte ich die ein oder andere hochgezogene Augenbraue, schaue in Gesichter von Unverständnis oder Missfallen und nicht zuletzt meine eigenen Meinungen darüber schnüren mir an manchen Tagen die ganze Vorfreude ab.

Ich kenne dieses Gefühl, das zur Zeit in mir wabert. Das Gefühl, seltsam getrieben zu sein, unzufrieden und so eine dumpfe Anspannung. Und es ist nicht die Anspannung vor der Hochzeit (die hab ich natürlich auch), sondern etwas in mir drängt nach draußen. Ich weiß, dass ich jetzt einen nächsten Entwicklungsschritt machen darf muss…. Das fühlt sich nämlich bei mir immer gleich an.

Es ist also wieder mal so weit

Frühjahrsputz für meine Seele ist angesagt. Und diesmal geht es also darum, mich frei zu machen von den Meinungen anderer Menschen, mich aber auch frei zu machen von alten, längst überholten Meinungen von mir selbst. Einfach ich zu sein. Meine Selbstliebe auf die nächste Stufe heben.

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Ich habe mich in den letzten Tagen gefragt, warum mir das eigentlich gerade so auffällt. Das mit den vielen Meinungen und Urteilen. Zum einen natürlich, weil ich merke, dass ich gerade einige meiner eigenen Meinungen, die ich jahrelang hatte, über Bord werfe. Ich spüre einfach, dass sie nicht mehr zu mir passen. Das geht mir auch mit Wünschen und Zielen so. Irgendwie fühlen sie sich gar nicht mehr so super an. Ich verliere die Lust daran, meine (alten) Ziele weiter zu verfolgen. Ich habe grad Lust an Neuem, Abwechslung, einfach etwas anderes. Nicht nach dem Motto „was nicht passt, wird passend gemacht“. Ich mag mich nicht mehr in irgendwas reinzwängen.

Vielleicht ist das auch eine Errungenschaft vom Älterwerden. Ich erlaube mir viel mehr, meine Meinung auch mal zu ändern. Ohne Angst, was andere dazu sagen könnten. Jetzt hab ich also ein langes Brautkleid. Und dass das genau meins ist, habe ich erst gemerkt, als ich es anhatte.

Manchmal ist mir das auch schon so mit meinen Wünschen gegangen. Jahrelang bin ich einem Wunsch hinterher gehechtet und als ich das dann endlich hatte, hat es sich gar nicht so dolle angefühlt. Schon ok, aber eben nicht nach Erfüllung. Vielleicht ist dir das auch schon mal so gegangen?

Entwicklungsphase gibt es ja immer mal wieder im Leben.

Ein Umdenken. Eine Neuorientierung. Und das geht dann am besten, wenn du dich wirklich frei machst von deinem Umfeld, und nur auf das hörst, was deine Seele dir sagen möchte. Das ist Selbstliebe. Den Mut haben, zu riskieren, dass andere dich blöd finden. Oder blöd finden, was du tust, oder wie du dich verhälst. Das ist manchmal gar nicht so leicht auszuhalten. Aber ich finde,  dass sich das total lohnt. Denn dabei sagst du immer JA! zu dir selbst. Und wenn du das immer mit einer inneren Haltung tust, die deiner Seele dient (und damit auch automatisch zum Wohler aller ist), dann gewinnen alle. Über kurz oder lang.

Spürst du Freude?

Beim Frühjahrsputz für die Seele geht es also darum, noch mehr dem ureigenen Weg zu folgen. Das kannst du tun, in dem du immer wieder in dich hinein hörst und beobachtest, ob du noch der Freude folgst. Wenn nicht, dann prüfe, was du tun kannst, um die Freude wieder zu spüren. Und dann tu es.

Du selbst bestimmst deine Lebensqualität – und zwar durch das, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest. Du kannst also jederzeit deine Richtung wechseln, in dem du dich einfach entscheidest, deine Aufmerksamkeit jetzt auf die Dinge zu lenken, die dir Freude (oder sonstige gute Gefühle) bereiten.

Übrigens: wenn es mal wieder länger dauert, bis du dich glücklich oder erfüllt fühlst, dann wisse, dass den langen Weg zu gehen etwas anderes ist, als den falschen Weg zu gehen. Manchmal braucht die Seele für gewisse Entwicklungsprozesse einfach seine Zeit. Das heißt aber nicht, dass du auf dem Holzweg bist.

Den eigenen Weg konsequent zu verfolgen ist für mich Selbstliebe.

Den Begriff „Selbstliebe“ finde ich zwar manchmal recht ungreifbar. Trotzdem geht meiner Meinung nach alles auf dieses Grundkonzept zurück. Das tun, was gerade innerlich für einen selbst ansteht und nicht das, was andere von einem erwarten. Sich gut genug, oder sogar mehr als genug fühlen (lernen).

Dabei kann es natürlich vorkommen, dass man Erwartungen von anderen enttäuscht. Aber seien wir doch mal ehrlich: wir sind ja nicht auf der Welt, um die Erwartungen anderer zu erfüllen, sondern uns zu erinnern, wie wundervoll und einzigartig wir sind und die eigenen Talente und Fähigkeiten zu leben. Denn so sagt schon das Sprichwort: Allen recht getan ist eine Kunst, die keiner kann.

Wenn du also merkst, dass dich Meinungen und Urteile (eigene oder fremde) aus der Mitte bringen, dann mache folgendes:

  1. Atme tief durch

  2. Beobachte, um was es gerade wirklich geht und spüre in dich hinein, was DU selbst willst

  3. Erinnere dich, dass Meinungen von anderen mehr über sie selbst aussagen als über dich

  4. Hole dir bei Bedarf die Unterstützung oder den Rückhalt von Freunden, Familie (oder manchmal braucht es auch professionelle Hilfe)

  5. Konzentriere dich auf dich selbst

  6. Manchmal hilft es, zunächst im Außen aufzuräumen. Denn dann entsteht auch innerlich eine Klärung

Letztlich geht es darum, dass du ein Leben nach deinen Regeln lebst, das zu dir passt!

Herzlich, 
Deine Sara

ps. Wie machst du Frühjahrsputz für die Seele? Schreibe es hier in den Kommentar.

Mental-Detox – Wie du dich von negativen Denkgewohnheiten befreist

Man sagt: Erst kommt die innere Transformation, dann folgt die äußere Transformation.

Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.
— Marcus Aurelius

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Negative Gedanken ziehen uns sehr viel Energie ab. Das kann massive Auswirkungen, nicht nur für die Psyche, sondern auch für den Körper, haben. Hast du vielleicht auch schon mal bemerkt: Wenn du den ganzen Tag mit einer Kollegin nur über blöde oder negative Dinge redest, dann bist du am Abend wie gerädert und fällst erschöpft auf die Couch.

Negative Gedanken sind übrigens der Hauptgrund, warum viele Menschen nie das erreichen, was sie sich innigst erträumen. Weil sie sich eher den negativen Gedankenspiralen hingeben, oft in aller Ausführlichkeit, und sich so selbst davon abhalten, etwas anderes zu erleben.

„Ich kann dies nicht…“ „Mir steht das nicht zu…“

Man rennt den ganzen Tag gedanklich im Kreis herum, diskutiert mit sich selber vor und zurück und kommt doch nirgendwo an.

Hast du schon mal was von der Realitäts-Spirale gehört? Nein? Hier kommt sie:

Deine Gedanken laufen bildhaft ab (auch wenn du das manchmal gar nicht so wahrnimmst). Wir formen also eine Geschichte im Kopf. Das löst über die Mind-Body-Verbindung eine körperliche Reaktion aus. Du fühlst dich – je nach Gedanke – gut oder schlecht. Dadurch verhältst du dich auf eine bestimmte Art und diese Verhaltensweise erzeugt ein Resultat, Ergebnis (Erfolg oder Misserfolg). Diese Resultate, also dein Erleben, formen deine Glaubenssätze. Und diese Glaubenssätze bestimmten, wie du zukünftig denkst, Bilder im Kopf erzeugst. Und schon ist die Spirale perfekt.

Wie du da raus kommst?

Du musst dir deines eigenen Zustandes bewusst werden.

Schritt Nummer 1:
Ist, du kennst das von mir, das Bewusstsein. Ohne Bewusstsein läuft gar nix. Wenn du dir nicht bewusst bist, dass du gerade in einer negativen Denkspirale festhängst, dann kannst du auch nichts dagegen unternehmen. Also: Bewusstsein ist der erste Schritt. Beobachte dich immer gut. Als ob du immer mal wieder neben dich stehst und analysierst, was bei dir gerade so abläuft. Ohne Bewertung. Nur beobachten.

Schritt Nummer 2:
Nichts unterdrücken, sondern sich die Angelegenheit anschauen. Oft will man ja einfach wegzusehen und versucht so, das Übel wegzudrücken. Die Krux daran ist, dass genau das enormen Widerstand erzeugt. Unheimlich Kraft braucht. Und am Ende die negativen Gedanken nur noch verstärkt, statt sie zu verringern. Die beste Herangehensweise ist, egal welche Gedanken man hat, sie zu akzeptieren und sie dann zu beobachten. Erst dann kann man mit ihnen arbeiten.

Schaue dir deine negativen Gedanken also genau an. Überlege dir: Ist das meins? (Manchmal fällt uns nämlich auch etwas an, das eigentlich von einer anderen Person ist.) Wenn du merkst, dass es deins ist, fragst du dich einfach weiter: Warum habe ich diesen Gedanken? Was hat ihn ausgelöst? Woher kommt der? Ist das wirklich wahr, was ich denke? Brauche ich den noch?

Schritt Nummer 3:
Wähle eine neue Perspektive. Suche dir für jeden negativen Gedanken, den du wiederholt bekommst, einen neutralen oder positiven neuen Gedanken. Beispiel: Du denkst immer mal wieder „Ich bin nicht gut genug“. Dann erinnere dich zurück an ein Erfolgserlebnis, wo dir etwas richtig gut geglückt ist, wo dir Dinge leicht von der Hand gehen oder du dich richtig gut fühlst.

Schritt Nummer 4:
Wiederholung ist der Schlüssel. Oft meinen wir, wenn wir einen negativen Gedanken ein Mal ersetzen, dann war´s das. Und dann sind wir enttäuscht, dass wir immer noch in der Spirale festsitzen. Bleib dran. Wiederholung ist hier Trumpf. Und Disziplin schlägt Motivation. Es ist wie im Sport. Training, Training, Training. Über Wiederholung schleifen sich neue Datenautobahnen in dein Gehirn und nach 21 Tagen ist eine alte (Denk-)Gewohnheit durch eine neue ersetzt. Hört sich wenig spektakulär an, ist aber eine total wirksame Technik. Also: simpel aber äußerst effektiv.

Das Schwierigste an der ganzen Sache ist natürlich, sich selber und den negativen Gedanken bewusst zu werden. Oftmals sind diese nämlich sehr subtil und verborgen.

Deshalb gilt auch hier: Üben, üben, üben. Jeden Tag ein kleines bisschen.

Es geht nicht darum, nie wieder negative Gedanken zu haben, sondern darum, bewusst Gedanken zu wählen, das Steuer wieder in der Hand zu haben, die Kontrolle zurück zu erobern. Denn das wird maßgeblich dazu beitragen, dass du dein Leben nach deinen Wünschen gestalten kannst. Deine alten Konditionierungen mögen hartnäckig sein, aber durch kontinuierliches bewusst-werden werden sie an Stärke nachlassen und du wirst Schritt für Schritt wieder Meister über deine Gedankenwelt, und damit über deine Realität werden.

Hast du noch Tipps und Tricks, wie es dir gelingt, aus negativen Denk-Gewohnheiten auszusteigen? Dann schreib sie hier in den Kommentar!

Herzlich, Sara

5 Grundpfeiler, mit denen du jede Krise meisterst

Hast du schon einmal etwas erlebt, was deine innere Verankerung gelöst und deine bisherige Welt aus den Angeln gehoben hat?

Ich schon.

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Ich erinnere mich noch genau daran, es war vor 9 Jahren, als ich im Büro vor meinem PC saß, die E-Mail von einer gewissen „Olga“ öffnete (damals kannte ich überhaupt keine Olga). Völlig ahnungslos lese ich die Sätze, die dort geschrieben stehen. Und mein Leben zerplatzt wie eine Seifenblase vor meinen Augen. Mir wird schlecht. Mein Herz fängt an zu rasen. Das kann nicht sein. Und das darf nicht sein….

Das Alte bricht zusammen, das Neue ist noch nicht in Sicht

Das Wort „Krise“ setzt sich im Chinesischen übrigens zusammen aus zwei Schriftzeichen. Das eine bedeutet „Gefahr“ und das andere „Gelegenheit“. Damit deine Krise zur Gelegenheit wird, achte auf die 5 Grundpfeiler, die ich in weiter unten beschreibe.

Ich glaube es ist Teil des Menschseins, also Teil unserer Entwicklung, dass wir Krisen durchleben (müssen). Sie können grösser oder kleiner sein und dementsprechend verarbeiten wir sie mehr oder weniger leicht.

Krisen werden übrigens durch zwei Dinge in unserem Leben ausgelöst: Entweder durch ein äußeres (Lebens-)Ereignis, das uns zu einem Richtungswechsel zwingt. Oder wir werden krank. Beides zwingt uns quasi dazu, genauer hinzuschauen. Ich gebe es zu, das ist echt unangenehm. Braucht Mut. Und manchmal braucht man dabei Hilfe.

Meine Krise auf ihrem Höhepunkt

Bei mir war es so, dass ich an besagtem Tag nach Hause gefahren bin und meinen damaligen Freund zu Rede gestellt habe. Beziehungsweise habe ich ihm die ausgedruckte E-Mail unter die Nase gehalten. Seine Reaktion war: Nichts. Er hat mich einfach angeschaut. Ich! habe dann angefangen zu reden. Und irgendwann habe ich mich sagen hören, dass wir die Beziehung hier und jetzt beenden. Was wir damit auch getan haben. Das Schlimmste für mich war aber nicht der Verrat an mir, sondern seine offensichtliche Erleichterung. Ich wurde einfach ausgetauscht wie ein altes Paar Schuhe. Kein Kämpfen, keine Diskussion. Nichts.

Das tat total weh. Und es hat sehr sehr lange gedauert, bis ich diesen Schmerz überwunden hatte. In der Zwischenzeit habe ich natürlich alle Phasen der Verarbeitung durchgemacht:

Alles ganz normal - Die Phasen einer Krise

  1. Das „Nicht-wahrhaben-Wollen“: Empfindungslosigkeit, Schmerz wird abgespalten, Gefühl der Leere, wie versteinert

  2. Aufbrechenden, chaotischen Emotionen: Schmerz, Wut, Zorn, Angst vor dem Verlassen sein oder nicht mehr geliebt zu werden, Suche nach Schuldigem mit der Frage: Warum ich? Gefühl, sich zusammen nehmen zu müssen, Anfälligkeit für Infektionskrankheiten steigt, oftvon Schlafstörungen begleitet 

  3. Suchen, Finden, und Sich Trennen: Erinnerungen an bisheriges Leben werden reflektiert und Zufriedenheit stellt sich ein, Einsichtsphase, in der man beginnt, den Sinn zu verstehen, Akzeptieren des Geschehenen, Übernehmen der  Eigenverantwortung für das Leben, Man beginnt Freude und Erleichterung zu empfinden

  4. Neuer Selbst- und Weltbezug: Öffnung zur Umwelt, Loslassen des Schmerzes, Entstehen neuer Werte, neue Beziehungen werden erschlossen

Jede dieser Phasen ist wichtig, um die offene, klaffende seelische Wunde zu schließen. Es ist gut, wenn man weiß, dass es diese Phasen gibt und dass man sie einfach durchmachen muss.

Das kannst du tun, wenn es dich erwischt

Wenn du merkst, dass sich in deinem Leben etwas anbahnt, egal ob ein großer Klotz oder nur ein Kieselsteinchen in deinem Schuh, hier gibt es 5 Grundpfeiler, mit denen du den Hubbel auf deinem Weg gesund überwinden kannst.

1. Annehmen, was ist

Das ist wohl mit das Schwerste, denn Schmerz wollen wir ja gerade NICHT spüren. (Auch das ist übrigens Teil des Menschseins, wir wollen Schmerz vermeiden, weil in unserem System die Information gespeichert ist Schmerz = Gefahr). Und bei Gefahr geht es immer ums Überleben. Das ist ein uraltes Überlebensprogramm, das (leider) immer noch in uns aktiv ist.

Wie kannst du jetzt das annehmen, was du eigentlich loswerden willst? Ohne diesen Schritt funktioniert übrigens keine Veränderung. Weil im Nichthabenwollen ganz viel Widerstand enthalten ist. Und dieser Widerstand braucht Kraft. Deine Kraft wird durch das Annehmen wieder frei gesetzt. Und das geht am einfachsten, wenn du dir immer wieder folgenden Satz sagst:

„Alles was mich belastet, belastet mich sehr“.

Achte dabei auf deine körperlichen Empfindungen. Sobald sich eine Erleichterung breit macht, oder du tief Einatmest, ist es vollbracht. Die Anspannung und der der Widerstand lösen sich. Das kann allerdings auch einige Tagen oder Wochen dauern. Und wenn´s mal länger dauert: Nicht dich auch noch selbst fertig machen, sondern wisse, dass deine Seele einfach eine bestimmte Zeit braucht, um sich zu regenerieren.

2. Deine innere Haltung / Denkweise (Mindset) ändern

Wir haben oft eine Art Tunnelblick, einen ganz spezifischen Fokus, der unsere Wahrnehmung verengt und wie ein Laserstrahl nur noch das im Leben sieht, was dem eigenen Denken entspricht. Wenn du dich also in einer Spirale aus Leid und Schmerz befindest, dann achte mal darauf, was du so den lieben langen Tag denkst, wie sich dein innerer Dialog anhört oder deine inneren Bilder aussehen. Oft verengen wir unser Denken so, dass alle wunderbaren Möglichkeiten ausgeschlossen sind. Die Fragen, die ich mir dann stelle sind folgende:

  • Was wird für mich durch diese Situation möglich?

  • Wer oder was in mir wollte das so?

  • Wo bin ich vielleicht genauso?

  • Was daran könnte eine wertvolle Lektion für mich sein?

  • Wie habe ich dazu beigetragen, dass sich die Situation so entwickelt hat?

Wenn du hier einen Impuls des Widerstandes fühlst: Alarmglocke!!! Wenn dir Gedanken von „der andere ist schuld“ durch den Kopf flitzen, dann möchte ich dir hier gerne mitgeben, dass es jetzt Zeit ist, die Verantwortung für dein Leben und damit für dein Erleben zu übernehmen. Wenn du deine innere Haltung änderst, dann verändert sich auch etwas im Außen (nicht umgekehrt). Die eigenen Rolle im Ganzen zu akzeptieren, ist manchmal harter Tobak, aber es lohnt sich!

3. Überzeugungen überprüfen

Unsere Überzeugungen sind Gedanken, die sich zu unseren Glaubenssätzen ausgeprägt haben. Unsere Welt – wie wir sie wahrnehmen – ist das Resultat unserer Gedankengebilde. Vor etwa 2500 Jahren sagte Buddha: „Alles, was wir sind ist ein Resultat dessen was wir gedacht haben.“  Dieser Punkt hängt also sehr eng mit dem zweiten Punkt (Mindset) zusammen.

Unsere Überzeugungen lenken unser Leben und präsentieren uns immer mehr von dem, wovon wir überzeugt sind. Wenn du alle Menschen für blöd hälst, werden dir vor allem blöde Menschen begegnen. Weil dein Gehirn danach sucht. Es ist, als ob unser Gehirn wie Google funktionieren würde: Deine Überzeugung ist dein Suchbegriff (z.B. alle sind doof) und Google spuckt dir Millionen von Ergenissen dazu aus, d.h. im Leben werden dir lauter Situationen mit doofen Menschen präsentiert.

Daher: finde heraus, was du tief in dir drin glaubst. Schau dich einfach in deinem Leben um. Alles, was dir da nicht in den Kram passt, ist eine Überzeugung von dir, die du jetzt verändern kannst. Dann programmiere deine Überzeugungen um. Dafür kannst du einfach entscheiden, von jetzt an etwas anderes zu glauben. Wenn das nicht so gut funktioniert kannst du in meinem Seminar eine einfach Technik lernen, um deine Überzeugungen dauerhaft und wirksam umzuprogrammieren.

4. Dankbarkeit praktizieren

Dankbarkeit ist ein simples und gleichzeitig äußerst mächtiges Tool, um Veränderungen sanft einzuleiten. Wenn du nur einen Punkt aus diesem Artikel mit nimmst, dann nimm das Prinzip Dankbarkeit. Wenn du beginnst, bewusst dankbar zu sein, dann beginnst sich etwas in dir und in deinem äußeren Leben umzustimmen. Fast unmerklich, aber dafür von Grund auf. Probiere es aus. Sei dankbar dafür, dass du am morgen aufwachst. Dass dein Körper funktioniert und du atmen kannst. Dass wir in einem Land mit fließendem Wasser leben. In manchen Regionen kann man sogar Leitungswasser trinken. Dass du genug zu Essen hast. Und so weiter. Ich schreibe gerne ein Dankbarkeitstagebuch, weil das ein schönes Ritual ist und ich die Geschenke des Alltags damit auch viel bewusster wahrnehme. Durch diese Bewusstwerdung verschiebt sich etwas in dir, und neue Möglichkeiten tun sich auf. Ich kann dir das nur wärmstens empfehlen.

5. Jeden Tag einen Schritt nach dem anderen gehen

Wenn du gerade eine schwere Zeit durchmachst, oder wenn deine seelische Wunde noch nicht ganz verheilt ist, dann setze dich nicht unter Druck. Nimm einfach einen Schritt nach dem anderen. Jeden Tag wird es etwas besser und dann bemerkst du, dass sich die Freude langsam wieder in deinem Leben breit macht. Alles kommt zur richtigen Zeit!

Diese 5 Säulen haben mir bisher bei jeder Krise oder Veränderung geholfen. Ich nehme aber mir diese 5 Bereiche fast jeden Tag zur Hand, mehr oder weniger intensiv. Denn auch im Alltag gibt es immer wieder Situationen, die uns mal durchschütteln. Und auch wenn keine handfeste Krise daraus entsteht, helfen diese 5 Dinge, um die eigene Bewusstheit zu behalten, in der eigenen Kraft zu bleiben und Selbstbestimmt Veränderungen angehen zu können.

Alles Liebe,

Sara

10 Dinge, die ich tue, wenn ich in Selbstzweifeln feststecke

Manchmal ist das Leben ein echter Spielverderber. Da denke ich mir tolle Programme und Angebote für meine Coachingkunden aus, und dann ändern sich auf einmal die äußeren Rahmenbedingungen. Und ich steh da. Mit abgesägten Hosen.

Vor zwei Wochen teilt mir mein Praxisvermieter mit, dass er die Betriebskosten nun neu auch auf meine Miete umlegt, dass ich mich nun immer vorab anmelden muss (ob ich die Praxis an dem Tag wirklich nutze) und wie lange ich bleibe. Hmpf.

Was vor fast 4 Jahren so schön und unkompliziert begann, wird jetzt knarzig. Etwas in mir hat bereits erwartet, dass das irgendwann kommt, denn ich habe mich durch verschiedene Dinge gestört gefühlt, ohne dass ich klar sagen konnte, was genau das war. Es war plötzlich so, als ob die Zahnräder nicht mehr schön ineinander greifen, sondern sich verhakt hätten und es jetzt nicht mehr rund läuft.

Jetzt stehe ich also an dieser Weggabelung und schlage eine neue Richtung ein. Erst mal ohne neue Räumlichkeiten. Nur Online-Coaching. Dieser neue Weg bringt mich ins Grübeln. Ich schreite da also noch nicht mit Sieben-Meilen-Stiefeln entlang, sondern eher in sehr bedächtigen, kleinen Schritten. Ist das jetzt wirklich richtig für mich? Warum ist diese Situation so eingetreten? Wo soll es überhaupt für mich hingehen? Kann es nicht mal wieder leicht und reibungslos gehen? Wieso habe ich mir diese Situation so kreiert?

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Vielleicht kennst du auch Situationen, in denen dich Selbstzweifel plagen oder du dich klein und minderwertig fühlst?

Ich zeige dir hier die 10 Dinge, die ich tue, wenn ich in eine Abwärtsspirale der Gefühle gerate. Mit diesen einfachen Konzepten kommst du wieder ganz leicht raus und stärkst dein Selbstwertgefühl, dein Selbstvertrauen und baust dein Selbstbewusstsein auf.

Eine gesunde Beziehung zu dir selbst ist die Basis für dein erfülltes Leben

Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen bilden unser Selbstbild. Das Selbstbild, welches wir unbewusst von uns selbst haben, verwirklicht sich im Außen und formt unsere Realität, unser alltägliches Erleben.

Aber was ist jetzt eigentlich genau der Unterschied zwischen Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen?

Selbstwertgefühl:  Dein Selbstwertgefühl ist eine Empfindung. Ein grundlegendes Gefühl, zwischen dir und deiner aktuellen Situation oder zu den Menschen um dich herum.

Selbstvertrauen: Das Selbstvertrauen wird  auch als Selbstwirksamkeit bezeichnet. Es ist das Vertrauen in deine Fähigkeiten.

Selbstbewusstsein: Selbstbewusstsein ist nicht, wie viele glauben, das Vertrauen in deine Fähigkeiten. Es ist die Bewusstheit über dich selbst.

Das schöne ist: Jeder kann sich in diesen 3 Bereichen ganz bewusst verbessern. Es geht allerdings nicht von jetzt auf gleich. Es braucht etwas Zeit, manchmal etwas Mut, um die eigene Komfortzone auszudehnen. Das ist ein Prozess.

Aber wenn du gezielt diese drei Komponenten stärken und ausbauen willst, wirst du richtig belohnt. Denn dann wirst du in allen Lebensbereichen erfolgreich sein. (Je nachdem was für dich Erfolg bedeutet).

In diesem Artikel will ich mich auf das Selbstwertgefühl konzentrieren. Ich werde dir 10 Tipps an die Hand geben, damit du dein Selbstwertgefühl stärken kannst. Denn in meiner Coachingtätigkeit arbeite ich mit wundervollen Frauen. Und jede kommt irgendwann mit dem Gefühl hinterm Ofen vor: „Ich bin nicht gut genug“. (Oder natürlich einer Variation in einem anderen Kleid, wie z.B. Ich bin nicht schön genug, nicht dünn genug, ich habe es nicht verdient, es steht mir nicht zu, ich bin nicht kompetent genug, etc.). Erkennst du dich wieder?

Ich werde dir zeigen, wie du dein Selbstwertgefühl konsequent aufbaust, um so eine gesunde Basis für Zufriedenheit, Glück und Erfolg zu haben.

Wenn du schon andere Artikel von mir gelesen hast, dann weisst du, dass es hier nicht um Äußerlichkeiten geht, sondern um die innere Ausrichtung. Aber falls du das vergessen haben solltest hier nochmal zur Erinnerung: Dein Selbstwertgefühl ziehst du nicht aus äußeren Dingen. Dein wahrer Wert ist unabhängig von Erfolg, Aussehen und anderen Bedingungen.

Hier sind 10 effektive Wege, um Selbstzweifel auszuschalten und dein Selbstwertgefühl zu stärken

1.     Vergleiche dich nicht mit anderen

Der Vergleich mit anderen ist Gift für dein Selbstwertgefühl. Warum? Weil wir die Rahmenbedingungen der anderen gar nicht kennen und nicht wissen, unter welchen Umständen sie dort hingelangt sind, wo sie heute stehen.

Und was machen wir? Wir nehmen unsere Schwachstelle und vergleichen sie mit dem Enderfolg der anderen. Den Weg, den die anderen gegangen sind, blenden wir dabei total aus. Das kann ja nur schief gehen! Das ist übrigens ein beliebter Selbstsabotage-Mechanismus. Darüber habe ich in diesem Artikel schon einmal berichtet.

Wenn du gerade mal seit einem halben Jahr Tennis spielst, und dich aber mit jemandem vergleichst, der seit 5 Jahren wöchentlich trainiert, dann kann dieser Schuss ja nur nach hinten losgehen.

2.     Erkenne deine Einzigartigkeit

Deine Persönlichkeit, deine Erfahrungen, Deine Talente und dein Aussehen, alles ist einzigartig an dir. Dich gibt es nur ein einziges Mal. Und das ist gut so. Die Welt braucht jeden einzelnen so, wie er oder sie ursprünglich gedacht war. Dich daran zu erinnern, an deine wahre Essenz, dein Potential und diese Eigenheiten anzunehmen und schätzen zu lernen, ist die Quelle deines Glücks. Erkenne, wie du mit diesem einzigartigen Set dienst auf dieser Welt. Manchmal reicht hier schon die Frage: „Wie kann ich den Menschen, die ich heute treffe, dienen“?

3.     Annehmen was ist

Du kannst Selbstzweifel nicht eliminieren, wenn du dich selbst nicht liebst. Das heißt, dass du dich selbst akzeptierst und annimmst, genau so wie du im Moment bist. Mit allen Stärken und Schwächen.

Wie willst du Kräfte und Energien mobilisieren, wenn du im Innern eigentlich gegen dich selbst kämpfst?

Wie willst du selbstbewusst in allen Lebensbereichen leben, wenn du dich, den wichtigsten Menschen in deinem Leben, ablehnst? Dich selbst?

Annehmen bedeutet nicht, dass man es nicht verändern kann. Aber vor dem Verändern kommt das Annehmen. Das ist zwingend der erste Schritt.

4.     Lebe bewusst

„Wer zu viel nachdenkt, hadert. Wer hadert, der zweifelt. Wer zweifelt, kommt nie in Aktion und sucht Ausreden“ (Quelle: unbekannt)

Ein bewusstes Leben versetzt dich in einen entspannten Zustand, weil du dich auf die Dinge konzentrierst, die dir wichtig sind.

Werde zu deinem eigenen Beobachter. Beobachte einfach, wie du dich verhälst, wie du reagierst, was du tust, was du lässt, wie du dich fühlst. Ohne es zu bewerten. Einfach mal schauen. Das hilft dir am Anfang sehr, um dich besser kennen zu lernen. Und wenn du weisst, wie du tickst, dann kann du auch bewusst gegensteuern oder dir neue Gewohnheiten aneignen, wenn du das möchtest.

5.     Wirf deinen Perfektionismus über Bord

Perfektionismus scheint auf dem ersten Blick eine positive Einstellung. Bis zu einem gewissen Grad ist sie das auch, weil sie uns zu Höchstleistung bringt und es uns gelingt, richtig abzuliefern. Das kann aber auch ganz schnell kippen.

Wenn der Perfektionismus aus einem Antrieb heraus kommt, nicht gut genug zu sein, dann wirkt er oft kontraproduktiv und veranlasst uns, über unsere eigenen Grenzen hinweg zu gehen. Das kann auch mal in Erschöpfung oder Burnout hineinführen.

Denke immer daran: Nichts und niemand kann deinen Wert als Mensch mindern (außer du selbst…)

6.     Akzeptiere Fehler und Scheitern

Versagensangst lähmt dich. Ein Fehler oder auch das Scheitern einer Idee bringt dich nicht um. Oft ist es einfach nur die Stimme in unserem Kopf: Was werden die anderen sagen, wenn ich nicht erfolgreich war? Dieses Kopfszenario fühlt sich oft schlimmer an, als das wirkliche Scheitern.

Erfolgreiche Menschen scheitern übrigens oft und viel. Denn es ist lediglich eine Erfahrung, die nicht zu erwünschten Ziel geführt hat. Also entscheide dich neu und schaue, ob du mit der neuen Erfahrung deinem Ziel ein Stück näher gerückt bist.

7.     Liebe dich selbst

Mit mangelnder Selbstliebe wirst du im Leben ganz schön zu kämpfen haben.

Selbstliebe ist weder Egoismus, Arroganz oder gar Selbstverliebtheit. Das ist übrigens ist einer der Gründe, wieso manche Menschen fast schon Angst davor haben, sich gut zu behandeln oder sich um sich selbst zu kümmern – sie wollen nicht als egoistisch abgestempelt werden.

Aber nur wer für sich selbst sorgt, kann sich auch um andere sorgen, nur wer sich selbst liebt, kann irgendwann auch einmal jemanden anderen lieben. Wie willst du jemanden deine Liebe geben, wenn du sie selbst gar nicht besitzt?

Und wie geht das jetzt mit der Selbstliebe? Tue dir Gutes. Höre auf deine Bedürfnisse. Lass all das, was du nicht machen möchtest. Verbiege dich nicht für andere. Sondern bleib du selbst.

8.     Bleibe authentisch und integer

Bist du nach außen die Person, die du wirklich bist… oder spielst du eine Rolle? Vielleicht sogar eine, von der du denkst, dass man sie von dir erwartet?

Lebst du in Übereinstimmung mit deinen Werten? Lebst du wirklich deine Überzeugungen, Einstellungen und Vorstellungen vom Leben?

Wer gegen sein wahres Ich lebt, schadet sich selbst. Denn es ist Verrat an dir selbst. Du musst dich selbst kennen, um authentisch zu leben.

9.     Übernimm Verantwortung

Die Verantwortung über dich und dein Leben zu übernehmen wird dein Selbstwertgefühl steigern. Genauso auch umgekehrt. Es ist ein Ausdruck deines Selbstwertgefühls.

Nimm das Zepter selbst in die Hand. Wer die Verantwortung abgibt, beraubt sich selbst seiner Eigenmacht. Das Gefühl der Selbstwirksamkeit geht flöten und du wirst unzufrieden. Verantwortung heißt, nicht dauernd nach Schuldigen zu suchen, sondern zu überlegen, wie du mit der aktuellen Situation, so wie sich jetzt darstellt, umgehst.

10.  Richte dein Leben auf deine Träume aus

Das ist der ultimative Booster für dein Selbstwertgefühl. Dein Selbstwertgefühl freut sich darüber, wenn du deine Zeit,  deine Stärken und deine Fähigkeiten nutzt, um deine Träume zu verwirklichen. Mach aus deinen Träumen Ziele, in dem du konkrete Maßnahmen planst und Schritte zur Umsetzung machst.

Du wirst automatisch mehr Respekt vor dir selbst haben und gleichzeitig werden auch andere Menschen in deinem Umfeld dir diesen Respekt entgegenbringen.

Mein Fazit

Manchmal finden wir uns in Situationen wieder, die wir so nicht wollen. Mit den 10 Konzepten, die ich dir oben vorgestellt habe, kannst du deine Selbstzweifel überwinden. Wenn mal etwas nicht so läuft, wie du es dir in den Kopf gesetzt hast, dann betrachte die Situation erst einmal in Ruhe. Läuft das jetzt echt quer oder ist es schlicht ein Ausdruck dessen, was in dir drin schon länger schwelt?

Zurück zu meiner Geschichte

Ich war schon länger unzufrieden mit meiner Praxissituation und konnte mich aber bisher noch nicht für eine Alternative entscheiden. Warum? Weil noch keine in Sicht ist. Jetzt ist mir also das Leben einen Schritt entgegen gekommen und hat das für mich übernommen. Und ich darf damit auf den Reset-Knopf drücken und mir überlegen, was ich wirklich will. Ich habe mich schließlich im vergangenen Jahr auch weiterentwickelt und jetzt dürfen neue Rahmenbedingungen kommen. Das schöne an allem: Ich habe wunderbare Menschen, die mich unterstützen und mir auf meiner Suche Hilfe leisten. Unaufgefordert. Wie cool ist das denn?!

Und irgendwie passt das alles auch zur Jahreszeit. Ich kann jetzt in mich gehen, die Stille genießen und langsam in das Hineingleiten, was jetzt für mich vorgesehen ist. Dabei nutze ich natürlich auch einige der Coaching-Tools, die ich mit meinen Klienten mache. Und ich probiere neues aus. Im nächsten Artikel, der am 22. Dezember erscheint, erzähle ich mehr darüber und stelle dir noch Übungen vor. Vielleicht ist die ein oder andere etwas für dich und deine momentane Situation.

Also, hadere nicht mit dir! Das Leben ist zu schön, um in Selbstzweifeln stecken zu bleiben.

Herzlich,
deine Sara

 

 

 

 

Wie du in einer schwierigen Situation über dich hinauswachsen kannst

"Ich will das einfach nicht mehr mit mir machen lassen!"

Das hat meine Kundin Jasmin in letzter Zeit immer öfter gedacht und Anfang Oktober hat mich dann folgende Email von ihr erreicht:

„Liebe Sara,
bei mir ist es an der Job Front grad ziemlich holprig und ich könnte deinen klaren Blick und deine Unterstützung gut gebrauchen….

Ich überlege ernsthaft meinen Job hinzuschmeißen. Mein Herz ist schon so gut wie weg. Aber neben den finanziellen Überlegungen quält mich die Frage, ob ich dort vielleicht noch ein paar Themen abzuarbeiten hätte. Vielleicht bin ich dort aber auch nur auf dem falschen Terrain unterwegs, also nicht so ganz in meinem Element, wie ich es mir wünschen würde.

Wir haben im Oktober eine Workshop Reihe bei der wir diverse Themen der Abteilung beleuchten sollen. Im Sinne einer strategischen Weiterentwicklung. Dabei müssen wir uns im Vorfeld Gedanken machen und dann vor der gesamten Geschäftsleitung präsentieren. Jeder einzeln. Totaler Horror für mich.

Es macht mir überhaupt Stress, mich zu zeigen. Das kann ich eigentlich nur so richtig in einer Umgebung, in der ich mich wohl, sicher, vertraut und geschätzt fühle. Im Job ist das alles aber so gar nicht der Fall. Ich merke, dass ich dort immer wieder Angst vor Kritik und Versagen habe.“

Und jetzt?

Ich konnte ihr nicht so schnell einen Termin anbieten, wie sie sich das gewünscht hätte. Ich bat sie aber durchzuhalten und erst nach unserer gemeinsamen Sitzung eine definitive Entscheidung zu treffen.

Manchmal ist es nämlich so, dass wir einer anstehenden Herausforderung aus dem Weg gehen wollen. Da spüren wir richtig körperlich, dass sich alles sträubt, dass wir voll im Widerstand sind. Also ich kenn das ziemlich gut. Du auch?

Ist der Weg des geringsten Widerstands tatsächlich immer der beste?

Du hast immer die Wahl. Nämlich ob du dich der Herausforderung und damit deinem Thema stellst, oder ob ausweichst, dem Ganzen aus dem Weg gehst und du zwar eine kurzzeitige und schnelle Erleichterung spürst. Aber du dafür das Thema beim nächsten Job wieder aufgetischt bekommst. Und das passiert normalerweise so lange, bis du es in dir gelöst hast.

Wenn eine Pflanze es durch den Asphalt schafft, dann schaffst du das auch!

Wenn eine Pflanze es durch den Asphalt schafft, dann schaffst du das auch!

Und wie geht das, das Auflösen?

Jasmin und ich haben uns im Coaching zum einen die aktuelle Situation am Arbeitsplatz angeschaut, die Verbindung zu den Kollegen und Vorgesetzten.

Beim Beleuchten ist immer relevant, welches Gefühl bei einem selbst ausgelöst wird. Denn nur darum geht es. Um nichts anderes. Die Situation im Außen dient nur dazu, dass du erkennst und verstehst, was in dir drin los ist. Und je länger du es nicht kapierst, desto massiver wird die Situation im Außen. Und zwar so lange bis der Groschen fällt.

Das Schöne am Coaching ist, dass ich als Coach diesen Erkenntnisprozess durch meine Fragen beschleunigen kann. Ich kann ganz gezielt darauf hinführen, so dass meine Kunden, in diesem Fall Jasmin, versteht, worum es wirklich geht. Was das Thema genau ist und damit können wir dann ganz wunderbar auch energetisch arbeiten.

Wir haben bei Jasmin eine innere Umprogrammierung vorgenommen, so dass sie in der Lage war, sich der Herausforderung zu stellen. Das unangenehme Gerücht, welches ihr zu Ohren gekommen war und sie persönlich total getroffen hatte, mit dem Chef zu besprechen. Denn das lag ihr schon so lange auf der Seele. Und das auch noch ohne in Tränen auszubrechen.

Und das wars schon?

Nein. Denn Jasmin hätte nach unserem Coaching sich dennoch dagegen entscheiden können, all das zu tun, was wir gemeinsam besprochen hatten. Sie hätte sich immer noch wegducken und den Weg des geringsten Widerstands gehen können. Denn nur durch eine innere Neuorientierung ist nicht automatisch alles leicht und fluffig. Es braucht trotz allem Mut, durch das unangenehme Gefühl hindurch zu tauchen und den Stier bei den Hörnern zu packen.

Und diesen Mut hat Jasmin aufgebracht. Sie hat sich gut auf das Gespräch und die Präsentationen vorbereitet. Sie hat klar und wahr kommuniziert und ist bei all dem einfach bei sich selbst geblieben. Hat sich ihrem Thema gestellt und nicht eine Rolle gespielt, sondern sich gezeigt. So wie sie ist. Ungeachtet der möglichen Konsequenzen, die daraus hätten resultieren können.

Und was war das Ergebnis?

Jasmin hat mir noch in der Woche ihres scheinbaren Horrorszenarios folgendes Feedback geschrieben:

„Liebe Sara,
ich hab mich prima geschlagen!! ich konnte mich gut zeigen, hab meinem Chef sogar im Gespräch an zwei-drei Stellen sehr deutlich gesagt, was mich an seinem Verhalten stört. Er hat sich hinterher für meinen Mut bedankt und mich umarmt!

Der Workshop heute lief etwas anders als erwartet – aber auch hier habe ich mich echt gut gehalten: Ich war heiter, sogar ein bisschen gelassen und hab mich über meinen Anteil an der Präsentation hinaus sogar an der Diskussion beteiligt.

Natürlich war ich anfangs bei beiden Baustellen nervös. Aber ich hab’s insgesamt wirklich gut hinbekommen! Und ich glaube, ich kann jetzt auch mit den folgenden Workshop-Terminen gut umgehen. Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, in diesem Prozess immer wieder auch zu sagen, was ich gut finde bzw. was nicht…

Tatsächlich war ich am Mittwochabend ein bisschen wie berauscht und in Feierlaune…

Im Moment hab ich einen richtigen Lauf im Job. Ich fühle mich freier und trete dadurch (glaube ich jedenfalls) auch souveräner auf."

Und die Moral von der Geschicht…

Manchmal werden wir mit Situationen konfrontiert, vor denen wir am liebsten Weglaufen würden. Ich rede hier natürlich nicht von schlimmen Schicksalsschlägen, denn bei denen ist die Sachlage oft sehr vielschichtig und nicht einfach mit einer einzelnen Coachingsitzung bereinigt.

Ich muss auch dazu sagen, dass Jasmin bereits Anfang des Jahres einen ganzen Coachingprozess bei mir durchlaufen hat und seither kontinuierlich an sich selbst arbeitet. Und manchmal sind wir dann trotzdem schneller und gewinnen mehr Sicherheit, wenn wir uns Hilfe in einem bestimmten Thema holen.

Diese Geschichte freut mich einfach so sehr, weil es genau zeigt, dass Coaching aufdeckend und unterstützend wirken kann. Aber das eigene Handeln natürlich dadurch nicht erspart bleibt. Jasmin ist hier sehr über sich hinausgewachsen. Das hat sie Kraft gekostet und eine ganze Menge Überwindung. Das ist aber immer so, wenn wir unsere Komfortzone verlassen.

Was du gewinnen kannst

Gewonnen hat sie ein neues Standing in ihrem Job, ein neues Ansehen durch ihren Chef, ein gestärktes Selbstwertgefühl und die Erkenntnis, dass sie nicht falsch oder uncool ist, sondern dass sie Anerkennung und Respekt genau in dem Moment erhält, wenn sie sich traut, sich selbst zu sein. Und das ist doch das größte Geschenkt, welches sie sich selbst hat machen können.

Was du selbst (auch ohne Coaching) tun kannst

Wenn du dich in einer Situation oder mit einem Menschen unwohl fühlst, dann kannst du für dich selbst folgendes tun:

1. Der Blick nach innen

Ziehe deine „Aussenbrille“ ab und schau nach innen (bei dir selbst). Die Person oder die Situation dient nur dazu, deine bisher unbewussten Mechanismen erkennen zu können. Du bekommst quasi den Wink mit dem Zaunpfahl.

2. Das Gefühl

Welches Gefühl wird bei dir ausgelöst? Und was liegt dort noch für ein Gefühl drunter? Z.B. Wenn du total wütend bist, was ist das eigentlich Gefühl für die Wut? Hilflosigkeit? Ohnmacht? Forsche hier, bis du spürst, dass du beim Kerngefühl angekommen bist.

3. Was darunter liegt

Erkenne dieses Grundgefühl an. Löse den Widerstand dazu auf. Entweder hast du hierzu schon Techniken an der Hand, wie du das selbst anwenden kannst. Wenn nicht, suche dir Hilfe oder lerne solche eine Technik. In meinem Seminar lernst du z.B. eine mentale Heilmethode zur Lösung von Blockaden und negativen Emotionen.

4.      Annehmen was ist

Durch das Annehmen bekommen diese negativen Gefühle und die darunter liegenden Gefühle Raum. Erst durch das Annehmen entsteht Ganzheit. Denn Licht und Schatten gehören zusammen. Du lässt sie sein und fühlst sie. Sie sind erst starr, dann beginnen sie sich zu bewegen. Das kannst du ganz wunderbar fühlen. Und dann werden sie kleiner. Und lösen sich auf. Vielleicht nicht beim ersten Durchgang. Aber beim nächsten. Beib einfach dran.

Dieser Miniprozess gelingt mal besser und mal schlechter. Manchmal gelingt er uns nur mit fremder Hilfe. Probiere es einfach mal aus. Vielleicht ist diese Vorgehensweise ja etwas, das dir liegt.

Was Jasmin gelungen ist, das gelingt dir auch. Das Gefühl, die Herausforderung gemeistert zu haben, bleibt dir erhalten. Und es wird dich noch lange tragen.

Wo bist du in der letzten Zeit über dich hinausgewachsen? Schreib es in den Kommentar!

Herzlich, deine Sara

ps. in meinem Seminar lernst du, wie du emotionalen Ballast loswerden und dir ein Leben programmieren kannst, wie du es dir wünschst. Hier geht's zum Seminar

 

 

Warum du mit diesen 6 Gewohnheiten garantiert stecken bleibst - obwohl du ganz viel an dir arbeitest

Bist du manchmal auch total frustriert, weil sich einfach gar nichts zum Positiven verändert? Dass du ganz viel tust, Zeit und Geld investierst, aber trotzdem nicht vom Fleck kommst?

Vielleicht verstecken sich bei dir auch noch die folgenden Gewohnheiten, die dich heimlich im verhassten Zustand festhalten?

Beobachte dich mal, ob du das ein oder andere Verhalten bei dir auch hin und wieder entdeckst. Wenn du eine schlechte Gewohnheit erkennst, dann kannst du sie auch ändern. Das ist nur eine Entscheidung entfernt.

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1. Anderen die Schuld zuschieben

Die Kollegin nervt. Fremdschämen angesagt. Oder deine Großeltern haben dich im Testament nicht bedacht. Was immer deine Situation ist, gebe äußeren Umständen nicht die Schuld für das, was du im Moment erlebst. Wechsle von Schuldzuweisung hin zu Dankbarkeit und ich garantiere dir, dass sich die Dinge für dich ändern werden. Klar, das ist am Anfang fast unmöglich, aber suche nach Kleinigkeiten in deinem Alltag, für die du wirklich dankbar bist. Das tolle Gespräch mit deiner Freundin, das inspirierende Buch, ein schönes Bild, das dir gefällt. Denn dadurch geschieht folgendes: Du übernimmst für dein Erleben die Verantwortung, d.h. du stärkst deine Eigenmacht und damit deine Energie. Vielleicht sind die Veränderungen zu Beginn sehr subtil, aber mit der Zeit wirst du sie immer deutlicher im außen bemerken. “Wie innen so außen” sagt das Gesetz der Entsprechung (eines der geistigen Gesetze).

2. Mangelgedanken hegen

Die Angst, dass es nie genug für dich gibt (nicht genug Anerkennung, Wertschätzung, gesehen werden, Geld, Essen, Freiheit etc.) kann noch aus deiner Kindheit stammen. Je nachdem, in welchem Umfeld du groß geworden bist, kann sich das Mangelbewusstsein in vielen verschiedenen Facetten zeigen. Finde in dir das Vertrauen, dass du versorgt, genährt und geführt wirst und dass du es wert bist, in Fülle zu leben. Suche die Bereiche in deinem Leben, in denen bereits alles wunderbar ist. Hast du tolle Freunde? Fühlst dich geliebt von deinem Partner? Zauberst du mit dem Gemüse aus dem Garten die tollsten Gerichte?

3. Sich mit anderen vergleichen

Sich mit anderen zu vergleichen ist pures Gift für deine Zufriedenheit. Du hast deinen Blick nach außen gewendet und wirst immer wieder auf Menschen stoßen, die toller, erfolgreicher, schöner, reicher, zufriedener etc. scheinen. Dann passiert meist folgendes: Du machst dich auch noch mental runter dafür, dass du noch nicht soweit bist. All das führt dazu, dass wir uns noch schlechter fühlen. Wenn du dem Drang des Vergleichens nicht widerstehen kannst, dann vergleiche dich höchstens mit dir selbst. Wo warst du vor 6 Monaten? Wie warst du da? Was hat sich seither verbessert? Denn dann merkst du, dass du schon ganz schön weit gekommen bist, dich weiterentwickelt hast. Und das macht dann wiederum zufrieden.

4. Neidisch oder eifersüchtig sein

Das grüne Monster überfällt dich vielleicht auch hin und wieder mal. Wenn es dir nicht gut geht, dann kann sich aus einem Grundgefühl der Bitterkeit schon mal der Neid hervortun. Versuche auch hier einen Perspektivenwechsel und freue dich über den Erfolg anderer. Denn “Was ich mir für dich wünsche, wünsche ich auch für mich” (wir sind ja schließlich alle miteinander verbunden). Daher bewirkt Neid und Eifersucht Trennung, gute Gefühle für andere bewirkt Einheit. Und nur im Gefühl der Einheit fühlen wir uns so richtig wohl. Ansonsten blockieren wir den Energiefluss und das, was du dir für dich wünschst, bleibt in weiter Ferne.

5. Das Drama kultivieren

Lieben wir es nicht alle? So ein bisschen Klatsch und Tratsch, am besten über die bösen anderen, die Ungerechtigkeiten, die uns widerfahren oder die widrigen Umstände. Ich habe schon in anderen Artikeln darüber geschrieben - die Geschichten, die du so erzählst. Und das ist die wichtigste Gewohnheit aus dieser Liste, die du ablegen solltest: negative Geschichten erzählen. Wenn du deinen Freunden, Begleitern auf dem Weg oder sonstigen Personen immer wieder erzählst, dass du fest steckst oder nicht weiter kommst, dass sich gar nichts tut, dann tadaaaa: realisiert sich genau das. Du erlebst das Steckenbleiben. Noch wichtiger als das Gespräch mit den anderen ist das Gespräch, das du im Kopf mit dir selbst führst. Wie sieht den dein innerer Dialog aus? Wenn sich das auch in Frust, Angst, Wut und Hass bewegt, dann empfehle ich dir, dich ganz gezielt mit schönen, leichten Dingen abzulenken. Deinen Fokus auf etwas zu richten, bei dem du Freude empfindest. Denn dadurch wird deine eigene Energie verändert und du kommst leichter aus dem Drama raus. Suche auch gedanklich nach den Verbesserungen, den damit öffnest du deine Wahrnehmung für die positiven Veränderungen.

6. Chaos oder Unordnung beseitigen

Ok, Hand aufs Herz. Wie sieht das Innenleben deiner Handtasche aus? Chaos? Wühlst du ewig nach deinem Schlüssel oder dem Lippenstift? Zusammengeknüllte Belege oder gebrauchte Taschentücher? Schaffe Ordnung. Hier mal umgekehrt: Erst außen, dann innen. Du wirst merken, wie leicht und frei es sich anfühlt, wenn du ausgemistet hast. Das Universum liebt Ordnung und für den frei gewordenen Raum kann dann das in dein Leben fließen, was du dir schon lange wünschst.

Du hast zwei Möglichkeiten

Übrigens ist es ja manchmal gar nicht so einfach, eine schlechte Gewohnheit abzulegen. Wer schon mal eine Diät versucht hat, weiß, wovon ich spreche…Tatsache ist, dass wir Gewohnheiten nur auf zwei Wegen ändern können:

1. durch einen intensive emotionale Begebenheit

2. durch Wiederholung

Das heißt, wenn wir nicht durch einen Schock oder tiefgreifende Erkenntnis eine alte Gewohnheit ablegen, dann bleibt eigentlich nur die Wiederholung. Und zwar in den meisten Fällen. Das ist wie einen Muskel trainieren. Das funktioniert auch nicht, wenn man das nur ein einziges Mal macht. Stetige Wiederholung über einen längeren Zeitraum (mehrere Wochen oder Monate) bewirkt eine innere Umstimmung. Und das Resultat dieser inneren Umstimmung ist dann die positive Veränderung im Außen.
Mein Extra-Tipp für dich: Beginne mit einer neuen Mini-Gewohnheit und verknüpfe sie mit einer bestehenden. Also in etwa so: denke bewusst an etwas Schönes - beim Zähneputzen.

Welche Gewohnheit lässt du als erstes über die Klinge springen?

Herzlich, deine Sara

Ps. Bewegen sich die Dinge einfach nicht? Ich kann dir nur empfehlen, dir einen klaren Blick von außen zu gönnen. Sei es eine ehrliche Freundin oder ein guter Coach. Du kommst so viel schneller vorwärts und ersparst dir eine Menge Frust. Du kannst mit mir ein kostenfreies Telefongespräch vereinbaren (20min) und wir beleuchten gemeinsam kurz deine Situation. Vielleicht ist schon der eine Impuls dabei, der den nächsten Push vorwärts gibt? Maile mir: post@sararuf.com

 

 

Wie du dir in 7 Schritten eine neue Perspektive programmieren kannst

Wenn du die Kraft der positiven Perspektive auf dein Leben anwendest, wirst du immer öfter großartige Erfahrungen in deinem Leben machen.

Es ist Juli. Jahreshalbzeit. Manchmal denke ich: „Waaaaas? Schon Juli???“ Mist, ich bin noch gar nicht dort, wo ich sein wollte…Und dann fühle ich mich logischerweise nicht so toll. Und manchmal denke ich auch: „Cool, erst Juli! Und ich kann mich jetzt noch gut den Dingen widmen, die ich bisher noch nicht erledigt habe“. Kommt auf die Perspektive an, oder?

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Manchmal geschieht etwas im Leben oder im Job, das uns trifft und mit dem wir im ersten Moment nicht gut umgehen können. Wir sind verärgert oder enttäuscht und merken, wie das so richtig schön an der Energie saugt. Und wenn ich jetzt sage, dass du in solchen Momenten einfach deine Wahrnehmung von einem Moment auf den anderen verändern kannst, dann willst du mir jetzt vielleicht eine Grimasse ziehen und sagen „ja, klaaaaaaaaaaaaaaar…“

Es ist allerdings tatsächlich so. Und damit meine ich jetzt nicht, dass du etwas verdrängen sollst, sondern dass du eine bewusste Entscheidung triffst. Nämlich die, dass du deine Perspektive ändern willst.

Sag ja, ich will!

Mit der folgenden Übung kannst du dein Unterbewusstsein darauf trainieren, einfacher aus einer neuen Perspektive heraus zu agieren. Es ist eine Übung, die dir hilft, neue Glaubenssätze in dir zu erstellen. Es ist allerdings ein bisschen dranbleiben gefordert, damit du von der Wirkung auch tatsächlich profitieren kannst.

Mal angenommen...

du hast diese Woche eine Situation erlebt, bei der du im Stillen gedacht hast: „Niemand erkennt meine Leistung, meine Anstrengung, an. Ich werde nicht gesehen, ich erhalte keine Wertschätzung.“ Überlege dir nun, was du statt dessen gerne erleben möchtest und wie du diese neue Überzeugung in einem Satz formulieren könntest. (Z.B. Jeden Tag wird mir Anerkennung und Wertschätzung auf verschiedene Art und Weise zu Teil. Oder so. Die Formulierung sollte sich für dich gut anfühlen). Jetzt zur eigentlichen Übung.

Stell dir vor...

  1. Stell dir vor, du stehst dir selbst gegenüber und schaust dir in die Augen. Dein anderes Ich lebt bereits aufgrund der Überzeugung, die du noch verinnerlichen möchtest. Es ist selbstsicher, motiviert, liebenswürdig, glücklich und voller Energie. Es erhält regelmäßig wertschätzendes Feedback und Anerkennung in unterschiedlichen Formen.

  2. Stell dir nun vor, was dieses andere Ich aufgrund dieser Überzeugung alles im Leben erreicht. Ist das andere Ich motiviert, selbstbewusst?

  3. Stell dir als nächstes vor, dass dieses andere Ich die von dir gewünschten Überzeugungen mühelos verkörpert und dadurch genau das im Leben hat, was du dir im Moment noch wünschst. Wie verhält es sich? In welchem Tonfall spricht es? Wie stellt es sich dar? Wie bewegt es sich?

  4. Wenn dir dein anderes Ich noch nicht hundertprozentig gefällt, so nimm Korrekturen in deiner Vorstellung vor, die sich für dich besser anfühlen. Erlaube einfach deiner Intuition, dich hier zu führen.

  5. Wenn du mit dem anderen Ich zufrieden bist, dann verschmilze in deiner Vorstellung mit ihm. Nimm die neue Perspektive in dein Verhalten in dich auf.

  6. Stell dir nun die obige Situation vor, die du gern aus dieser neuen Perspektive heraus betrachten möchtest. Denke darüber nach, was es bedeutet, diese neue Perspektive zu haben und was du mit ihrer Hilfe erreichen kannst. Wie werden sich die Dinge für dich verbessern? Hier wirst du als erstes wahrscheinlich einfach eine ganz subtile Veränderung in deinem Gefühl zur ursprünglichen Situation wahrnehmen. Bleibe einfach dran und wiederhole diese Übung so lange, bis du deutliche Verbesserungen spürst und du die tatsächlichen Veränderungen im Leben, also im Aussen, auch gespiegelt bekommst.

  7. Handle in den nächsten Wochen so, als ob dein neuer Glaubenssatz der Wahrheit entspricht. Auch wenn du zunächst noch das Gefühl hast, nur so zu tun, wird dieses Verhalten dein Gehirn veranlassen, die neue Software dieser positiven Perspektive zu benutzen.

Diese Übung ist aus der Hypnosetherapie und sehr wirkungsvoll. Allerdings nur, wenn du sie auch wirklich machst. Das ist ja wie mit allem. Es gibt nichts Gutes außer man tut es…

Das wichtigste Element – wie immer – ist aber deine zu Grunde liegende Absicht, deine Entscheidung. Nämlich deine Perspektive ehrlich verändern zu wollen, aus dem negativen Gefühl aussteigen zu wollen. Dann gelingt es. Bleib dran. Und du wirst belohnt mit innerem Frieden und Glück.

Herzlich,
Deine Sara

PS. Du kommst aus deiner negativen Spirale nicht raus? Dann sprich mich an. Im Coaching können wir so einiges in Bewegung bringen und verbessern, so dass du deinen Seelenfrieden wieder findest. Gemeinsam finden wir ein Format, das zu dir und deinen Bedürfnissen passt.

Ist dein Wunsch gleichzeitig dein grösste Blockade?

Hast du auch schon mal gedacht: ich wünsche mir das so sehr, und alle anderen haben es nur ich nicht?! Egal, ob wir uns nach unserem Traummann sehnen, nach dem Traumjob, nach mehr Freiheit, Geld oder Gesundheit – viele unserer Wünsche entstehen in dem Moment, in dem wir etwas nicht haben.

Leider lernen viele von uns ja genau das bereits in der Kindheit: Wir machen z.B. zu Weihnachten lange Wunschlisten. Erfüllt wurden dann aber nicht einfach alle Wünsche, sondern nur diejenigen, die sich unsere Eltern leisten konnten oder die von ihnen für gut befunden wurden. Und schon haben wir ein Muster angelegt, dass wir nicht alles haben können, was wir uns wünschen. Und manchmal setzt sich dieses Muster sogar noch tiefer fest und verankert sich mit der Überzeugung, dass wir es nicht wert oder nicht gut genug sind. Dass wir es in diesem Leben gar nicht verdient haben und es für uns wahrscheinlich gar nicht vorgesehen ist.

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Diese Überzeugungen und Muster sind dann in unserem Unterbewusstsein aktiv und verstopfen die Leitungen, durch die die positive Energie nicht mehr durchkommt. Und jetzt?

Die folgenden Elemente bestimmen, ob du deinen Wunsch anziehst oder abstößt.

Deine Worte und Gedanken

Deine Gedanken sind vielleicht schon auf deinen Wunsch ausgerichtet. Vielleicht aber auch noch nicht. Wenn du meine anderen Artikel bereits gelesen hast, dann weißt du, dass ich immer sage, dass du dich selbst auch beim Reden beobachten sollst. Wie sprichst du über die Dinge, die du dir wünschst, mit anderen? Oft beobachte ich im Gespräch, dass abfällig oder abwertend gesprochen wird. Über Männer, über die Arbeit, über Geld etc. Oder du sprichst permanent darüber, dass du etwas noch nicht hast, dass es noch fehlt, dass es außer Reichweite ist usw. Und das wiederholst du bei jeder Gelegenheit. Vielleicht ist dir das bei dir selbst auch schon aufgefallen? Dann darf es dich nicht wundern, wenn dein Wunsch noch nicht in Erfüllung gegangen ist, denn damit hälst du das, was du willst, auf Abstand. Du schlägst ihm buchstäblich die Türe vor der Nase zu. Das ist ein Automatismus, den viele von uns haben, weil wir uns verbunden fühlen wollen. Wenn wir tratschen oder mit anderen lästern oder gegenseitig unser Leid austauschen, stehen wir nicht alleine da, sondern haben noch jemanden, dem es genauso geht. Mit kommt es manchmal so vor, als sei das sozial eher anerkannt, als wenn jemand erzählt, dass es ihm rundum gut geht. Komische Gesellschaft…Dennoch: Wähle deine Worte und Gedanken sehr bewusst, denn das wird dir helfen, dich auf die Schwingungsfrequenz einzustimmen, auf die du zusteuerst.

Deine Gefühle

Letztendlich sind es die Gefühle, die die Frequenz deines Energiefeldes bestimmen. Selbst wenn du positiv denkst und redest, können manchmal unterschwellig negative Gefühle mitlaufen. Diese sind es dann, die die Wunscherfüllung blockieren. Wenn du dir also den Traumpartner wünscht, insgeheim oder unbewusst befürchtest, betrogen oder verlassen zu werden, dann wirst du die Wunscherfüllung deshalb sabotieren, weil du die Enttäuschung oder den Schmerz nicht erleben möchtest. Wenn du also ein kleines Wunschritual machst oder dich einfach im erfüllten Wunschzustand vorstellst, dann beobachte mal genau in deinem Körper, ob sich dort wirklich eine erwartungsvolle Aufgeregtheit und Freude breit macht, oder ob nicht doch noch irgendwo ein Hauch von Unwohlsein wabert. Dem solltest du dann nachgehen.

Deine Handlungen

In unzähligen Büchern und Seminaren lese und höre ich immer wieder: Du musst nichts tun. Entschuldige bitte, wenn ich da mal ganz offen bin, aber das ist Bullshit. Wenn Du dir einen Partner wünschst, dann musst du das ein oder andere Date schon mitmachen. (Möglicherweise sind da einige Frösche dabei, aber sieh es einfach als Lernphase, um zu ergründen, was DU genau willst und wobei du dich wohl fühlst). Wenn du den Traumjob willst, musst du meistens eine Bewerbung schreiben und zum Vorstellungsgespräch gehen. Wenn du im Lotto gewinnen willst, musst du einen Lottoschein kaufen. Wenn du dir die Dinge einfach vorstellst und auf der Couch sitzen bleibst, wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht wirklich viel passieren. Du musst einfach aktiv werden und Dranbleiben. Dein Durchhaltevermögen wird belohnt werden.
Es geht allerdings nicht immer alles schnell und leicht. Es ist in meiner Erfahrung und auch in der Beobachtung meiner Klienten eher so, dass sich die Dinge Schritt für Schritt entwickeln, von innen nach außen. Manchmal erfordert das eine Handlung, die Mut oder Überwindung braucht, z.B. wenn man mit dem Chef sprechen muss, weil die Rahmenbedingungen im Job nicht mehr passen oder ähnliches. Wichtig ist, dass wir unsere Komfortzone ausdehnen und neue Verhaltensweisen ausprobieren. Das geht viel einfacher, wenn wir unsere Blockaden auflösen, denn dann fällt es uns anschließend leichter, ausgediente Handlungen über Bord zu werfen und neues auszuprobieren. Und dann kommt auch das Universum mit vielerlei Synchronizitäten, helfenden Menschen oder neuen Möglichkeiten um die Ecke, die den erforderlichen Impuls in die richtige Richtung geben.

Was kannst du jetzt also genau tun, um dich mit deinem Wunsch in Einklang, also in die entsprechende Frequenz, zu bringen?

Schritt 1: Wo ist das negative Gefühl?

Beobachte, wo in deinem Körper das negative Gefühl auftaucht. In welcher Körperregion sitzt es? Bewegt es sich? Ist es heiß oder kalt? Gehe mit deiner ganzen Aufmerksamkeit in das Gefühl. Durch diese fokussierte Aufmerksamkeit gehst du automatisch in einen entspannten Zustand, der den Filter des Verstandes beiseiteschiebt und sich so das Tor zu tieferen Bewusstseinsschichten öffnen kann.

Das kannst du übrigens überall machen – auch an der Kasse im Supermarkt, wenn sich jemand vordrängelt. Das ist ein gutes Übungsfeld….

Schritt 2: Was hat das mit mir zu tun?

Sobald du in Schritt 1 das Gefühl erfasst hast fragst du dich, worum es genau geht. Was hat das mit mir zu tun. Du wirst merken, dass ein weiteres Gefühl auftauchen wird, eine Situation oder ein Gedanke, der dir die Antwort gibt. Gib diesem Impuls Raum, lass es einfach mal da sein. Dann wirst du merken, dass es sich nach einigen Augenblicken von alleine verändert und auflöst. Meistens wollen diese Gefühle geheilt werden und machen durch äußere Situationen auf sich aufmerksam, damit du sie überhaupt erkennen kannst. Durch das Erkennen und Raum lassen transformieren sie sich und du wirst Entspannung und innere Ruhe wahrnehmen. Etwas ist leichter als zuvor. Dadurch hebst du deine Schwingung an und du wirst resonanzfähig für neue Situationen, Menschen und Dinge.

Schritt 3: Was will ich stattdessen?

Wenn in Schritt 2 die Gefühle von Ohnmacht, Hilflosigkeit, Wut, Zorn, Groll, Minderwertigkeit oder was auch immer an die Oberfläche gespült wurden, dann überlege dir, was du in der aktuellen Situation stattdessen gerne haben oder sein möchtest. Möchtest du dich selbstbewusst, stark, sicher oder ähnliches fühlen? Dann entscheide dich mit einem inneren JA! dafür. Ja, das bin ich jetzt. Ja, das habe ich jetzt. Gib diesem Ja auch ein wenig Zeit, damit es sich in deinem ganzen Körper ausbreiten kann. Es soll nicht nur im Kopf eine Entscheidung sein, sondern auch auf der seelischen Ebene ankommen.

Übung macht den Meister

Diese drei Schritte kannst du überall und jederzeit machen, wenn dich ein negatives Gefühl beschleicht. Das ist eine Form der Bewusstmachung und Beobachtung, was in dir vorgeht. Erst dadurch, dass wir die Dinge in uns annehmen können sie in die Veränderung gehen. Durch diese Veränderung löst sich das Muster und wir haben unsere Schringungsfrequenz angehoben. Das ist übrigens keine Esoterik sondern Quantenphysik.
Es kann sein, dass es ein bisschen Zeit und Übung erfordert, bis sich das Muster vollständig gelöst hat. Aber dein Durchhalten lohnt sich. Es ist wie mit dem Erlernen einer Fremdsprache. Wir müssen die Vokabeln lernen und die Grammatik und dann müssen wir uns halt noch überwinden zu sprechen. Und durch das kontinuierliche Sprechen wird es immer fließender, bis uns die neue Sprache in Fleisch und Blut übergegangen ist. Genauso ist es mit dieser mentalen Methode. Je bewusster wir uns über unsere Gefühle werden, diese annehmen und transformieren, desto schneller verändert sich unser Leben auch in den äußeren Lebensumständen. Und so verändern wir die unterschwellig mitlaufenden Gefühle beim Wünschen, die dann irgendwann keinen Mangel mehr aussenden, sondern die erwartungsvolle Freude, die uns das gewünschte zum richtigen Zeitpunkt ins Leben bringt.

Also, bleib dran!

Herzlich, deine Sara

Wie deine Worte deine Realität erschaffen

Einige Jahre hatte ich finanziell echt zu kämpfen und ich habe sehr darunter gelitten. Fakt war, ich hatte kein Geld, also ein fettes Minus auf dem Konto. Ich habe bei jeder Gelegenheit Dinge gesagt wie: „Das kann ich mir nicht leisten“ oder „Ich hab kein Geld“. Permanent. Ich glaube, ich habe viele meiner Freundinnen damit echt genervt….Und eines Tages hat eine sehr gute Freundin zu mir gesagt: Fällt dir eigentlich auf, dass du immer sagst, dass du kein Geld hast? Das stimmt doch so überhaupt nicht. Du bekommst schliesslich jeden Monat Gehalt. Also ist da ja zumindest ein gewisser Geldfluss da. Sag die Dinge doch mal anders. Zum Beispiel, dass du dein Geld anders investieren willst, als du es bisher tust. BÄM. Das hat gesessen. Im Positiven. Als ob endlich der Vorhang gefallen wäre.

Sag's mal anders!

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Ich habe dann begonnen, andere Worte zu wählen, neue Formulierungen für die Situation gesucht, um das auszudrücken, was ich sagen wollte. Oder einfach aufgehört, so negativ über meine finanzielle Situation zu denken und zu reden. Das war gar nicht einfach. Manchmal ist mir der Satz dann doch rausgerutscht. Aber ich habe dann einfach beschlosssen: Moment, das will ich anders sagen. Es war für mich ganz interessant zu beobachten, wie sich die Veränderung dann vollzogen hat. Nämlich von innen nach aussen. Zunächst mal haben die neuen Sätze in meinem Körper ganz andere Gefühle ausgelöst. Bei „Das kann ich mir nicht leisten“ habe ich mich schwer und ohnmächtig gefühlt. Beim Satz „Ich will mein Geld anders investieren“ habe ich mich viel leichter gefühlt. Denn ich bin dann gar nicht mehr das Opfer, sondern ich entscheide.

Die Macht der Worte ist übrigens auch wissenschaftlich erforscht. Die Psychoneuroimmunologie bestätigt, dass die Worte, die wir nutzen, nachweislich biochemische Reaktionen im Körper auslösen. Z.B. bei einer Krankheitsdiagnose, wenn Symptome ein Etikett erhalten (also z.B. Burnout oder Krebs etc.), verschlechtert sich messbar der Zustand der Patienten. Denn durch die mit der Diagnose einhergehenden Gefühle (Hilflosigkeit, Panik etc.) wird das Immunsystem geschwächt und der Allgemeinzustand des Patienten verschlechtert sich. Auch durch die Identifikation mit bestimmten Zuständen (ich bin Neurodermitikerin, ich habe Burnout, ich bin Diabetikerin etc.) festigen wir die Situation, aus der wir eigentlich rauskommen wollen.

Gefangen in den äußeren Umständen?

Wenn du dich auch unwohl fühlst mit den Lebensumständen oder in Situationen, die sich scheinbar nicht ändern lassen, dann werde doch mal zum Sherlock Holmes. Was denkst du so den ganzen Tag über die Situation oder die Menschen, die involviert sind? Wie redest du darüber mit anderen? Nutzt du immer die gleichen Worte? Ich würde drauf wetten…..Und obwohl wir so gebildet sind, nutzen wir nur einen Bruchteil des uns zur Verfügung stehenden Wortschatzes. Dabei könnten wir doch aus den Vollen schöpfen, aber wie auch bei anderen Gewohnheiten wählen wir automatisch auch immer wieder die gleichen Worte. Und dann wundern wir uns, dass sich nichts ändert ;-)

Du wünschst dir eine liebevolle Beziehung? Dein Idealgewicht? Mehr Geld? Mehr Energie? Mehr Freiheit?

So kannst du eine Veränderung einleiten:

Dann empfehle ich dir - einfach ganz spielerisch - Worte auszuprobieren. Vielleicht als ob du Kleidungsstücke anprobierst? Alle Worte, die ein neutrales oder positives Körpergefühl auslösen, sind gut. Sie bewirken, dass du inneren Widerstand abbaust und das wiederum veranlasst, dass sich die Situation verändern kann, ohne dass du weitere grosse Anstrengungen vornehmen musst.

„Wenn wir unser Leben verändern und unser Schicksal selbst in die Hand nehmen wollen müssen wir die Wörter, die wir benutzen, bewusst wählen und ständig danach streben, unsere Möglichkeiten zu erweitern.“ Tony Robbins

Zwei Schritte zur Veränderung

Schritt 1. Deine Entscheidung. Beschließe, dass du von jetzt an viel mehr Freude am Leben haben und dich weniger unwohl fühlen willst. Einer der Faktoren, die dich bisher vom Ziel abgehalten haben, ist das Nutzen von Worten, die negative Gefühle verstärken und dich so in der ungeliebten Situation festhalten.

Schritt 2. Dein Training. Spiele im Alltag mit neuen Worten, Sätzen und Metaphern, die in dir neutrale oder angenehme Gefühle wecken. Verpflichte dich selbst, deiner Entscheidung aus Schritt 1 treu zu bleiben.

Wie kannst du anfangen?

Nimm zunächst mal 3 Worte aus deinem alltäglichen Vokabular, die negative Gefühle in dir auslösen und schreibe eine Liste mit alternativen Worten dazu auf. Diese integrierst du dann einfach mal im täglichen Sprachgebrauch und nach einigen Tagen oder Wochen wirst du beobachten können, wie sich langsam eine Veränderung in dein Leben bahnt.

Ich gebe zu, dass diese Methode keine plötzliche Veränderung von heute auf morgen bewirken wird. Es ist eher ein Werkzeug der sanften Umstimmung. Von innen nach außen. Aus meiner Erfahrung ist es aber auch so, dass es ohne die Veränderung des Wortschatzes eine große Herausforderung sein wird (siehst du, ich habe nicht geschrieben, dass es schwer oder unmöglich sein wird...), die von dir gewünschte Veränderung im Leben zu erfahren. Mach doch einfach ein Spiel draus, denn Veränderung darf auch Spaß machen. Such dir einen Buddy, jemand, mit dem du dieses Spiel spielen kannst und der dich immer mal wieder freundlich erinnert, wenn du in dein altes Wortmuster zurückfällst.

Alles Liebe,
deine Sara

PS. Vielleicht wäre dann mein Seminar das Richtige für dich?. In diesem Seminar lernst du, wie du deine negativen Glaubenssätze und Überzeugungen schnell transformieren kannst. Und auch, wie du deine Beziehung mit schwierigen Personen oder schwierigen Situationen wirksam und dauerhaft ändern kannst. Damit du Erfüllung, Erfolg und neue Energie endlich erleben kannst. Hier geht’s zu den Seminarinformationen.

Dein Tunnelblick - Warum du genau das siehst, worauf du deinen Fokus legst

Wirst du an Ostern auch Ostereier suchen?
Ich werde Nichten und Neffen beobachten, während sie durch den Garten streifen mit der Erwartung und Vorfreude, viele Eier, Hasen und sonstige Geschenkchen zu finden. Darauf freue ich mich jetzt schon!

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Ähnlich wie mit dem Ostereiersuchen ist es mit unserer Wahrnehmung. Wir sehen nur das, worauf wir unseren Fokus, also unsere Aufmerksamkeit richten.

Das Blöde daran ist, dass das meist die negativen Dinge sind. Es ist so, als ob wir sehr gut darin trainiert wären, nur das Schlechte, Schwierige, Zähe zu sehen. Das fällt uns irgendwie leicht. Unsere Aufmerksamkeit auf die positiven Aspekte zu richten ist dagegen eine richtige Herausforderung. Und allzu schnell kippen wir wieder in den alten Modus. Woran liegt das?

Unser Gehirn hat nur eine eingeschränkte Verarbeitungskapazität und kann viele Reize einfach nicht gleichzeitig verarbeiten. Wir können Informationen daher nur beschränkt wahrnehmen und filtern meist unbewusst Informationen.

Wonach filtern wir?

Der Selektionsprozess folgt einer gewissen Systematik. Diese besteht darin, dass wir genau das wahrnehmen, was unserer aktuellen Aufgabe, unserem Ziel oder unseren Bedürfnissen entspricht.

Das Gute an diesem Mechanismus ist, dass wir so überhaupt erst die tägliche Informationsflut bewältigen und entsprechend handeln können. Was nicht zu einer bereits erfahrenen Situation oder zu unserer aktuellen Aufgabe passt wird eben einfach ausgeblendet.

Eines der wohl bekanntesten und interessantesten Experimente zu dieser selektiven Wahrnehmung ist das Gorilla-Experiment des amerikanischen Psychologen Dan Simons, in dem die Probanden einen Gorilla mitten im Bild übersehen, weil sie die Bälle einer Mannschaft zählen sollten.
Wer das Experiment noch nicht kennen sollte, kann es sich das unbedingt hier anschauen.

Der Schlüssel ist folgender: Wenn du deine Aufmerksamkeit auf einen Aspekt der Welt lenkst, hast du für die anderen Dinge nur noch eine begrenzte Aufnahmefähigkeit. Wir nehmen nur die Dinge wahr, auf die wir unsere Aufmerksamkeit richten. Das Problem ist, dass wir dabei oft Dinge herausfiltern, die uns eine größere Auswahl an Möglichkeiten bescheren würden.

Was heißt das jetzt genau für dich?

Wenn dir im Leben zu deinem Glück etwas fehlt, oder du dich festgefahren fühlst, dann erweitere deinen Blickwinkel. Stelle auf Weitwinkel - wie bei einer Kamera. Das funktioniert am besten, wenn du in deinem Leben nach dem Gefühl oder dem Umstand gezielt Ausschau hälst, dendu dir wünschst. Also was du jetzt bereits davon in deinem Leben hast.

Du sehnst dich nach einer erfüllten Beziehung? Dann halte Ausschau, mit wem oder wann du in deinem Leben dich bereits so erfüllt fühlst. Und dann integriere mehr davon in deinen Alltag. Du wünscht dir mehr Energie? In welchen Momenten spürst du dich bereits jetzt beschwingt und leicht? Mach mehr davon.

Der Trick dabei ist, sich selbst zu trainieren, die Perspektive von Mangel weg zu lenken und auf Fülle auszurichten.

Das heißt übrigens nicht, dass wir die Augen verschließen vor den Tatsachen. Das meine ich ganz und gar nicht. Wir werden einfach zum Sherlock Holmes für die guten Dinge, die wir im Leben bereits haben. Das bewirkt, dass wir wieder neue Möglichkeiten erleben, mehr in Fluss kommen und uns neue Energie zur Verfügung steht.

Du glaubst nicht, dass es so einfach gehen kann?

Hast du dir auch schon mal ein neues Auto gekauft? Also eine andere Marke als zuvor? Dann ist es dir doch bestimmt auch so gegangen: Plötzlich siehst du die Automarke, die du dir jetzt kaufen willst, überall. War dir bis dahin gar nicht aufgefallen, dass so viele Menschen genau das Auto fahren….

Wenn du immer noch nicht restlos überzeugt bist, dann mache folgendes Experiment:

Nimm dir für die nächsten 48 Stunden vor, die Anzahl gelber Schmetterlinge zu zählen, die du siehst. Deine Absicht ist also, möglichst viele gelbe Schmetterlinge zu entdecken. Mit dieser Absicht gibst du deinem Gehirn quasi einen Suchauftrag. Als würdest du googeln.  

Wie viele gelbe Schmetterlinge hast du gesehen? Maile mir, ich bin total gespannt auf dein Ergebnis!

Und so verhält es sich mit allem: Gib deinem Gehirn mit einer bewussten Absicht einen Suchauftrag, und dann wirst du das auch wahrnehmen, erleben und in dein Leben ziehen.

Mach ein Spiel draus, denn es darf leicht gehen und Spaß machen!

Alles Liebe,
deine Sara

PS. Im Seminar kannst du lernen, wie du alle Stolpersteine, die dir auf dem Weg zu deinem Wunsch begegnen, beseitigen kannst. Wie du negative Gedanken und Gefühle transformieren und dich energetisch auf dein Ziel ausrichten kannst. Sei dabei!