5 Worte, die Du unbedingt aus Deinem Wortschatz streichen solltest…

"Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal."

Das Sprichwort kennst Du wahrscheinlich und vielleicht hast Du es sogar schon einmal selbst zitiert? Und wie sieht es bei Dir aus? Bist Du rundum glücklich, gesund und zufrieden? Oder gibt es Dinge, die nicht optimal laufen?

Die haben wir übrigens alle, ich auch. Natürlich ertappe ich mich auch immer mal wieder mit destruktiven Gedanken, Worten und Handlungen. Das Gute daran ist, dass ich mir mittlerweile in Sekundenschnelle bewusst bin, was ich da grad so rausgebrabbelt habe. Und dann kann ich es sofort wieder (zumindest gedanklich) korrigieren.

Weil ich weiss, dass ich meine erlebte Realität selbst kreiere, wähle ich meine Worte sorgsam und mit Bedacht. (Wohlgemerkt: Auch ich habe schlechte Tage, an denen alles Sch…..ist. Ich bin schliesslich auch nur ein Mensch ;-). Mir geht es eher darum hier zu zeigen, wie wichtig es ist, dass wir bewusst werden in unserem Denken und Handeln. Denn dann sind wir in unserer Schöpferkraft und erleben wunder-volle Dinge in unserem Leben.

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Auf 5 Worte möchte ich heute besonders aufmerksam machen, denn sie sind fest in unserem täglichen Sprachgebrauch verankert und halten uns leider klein. In Mangel und Begrenzung.

1. WOLLEN

„Wollen“ bedeutet nichts anderes als Mangel. Denn wenn Du sagst, „ich will eine glückliche Beziehung haben“, gehst Du automatisch davon aus, dass es Dir im Moment daran mangelt. Jetzt wirst Du vielleicht denken, Sara, ich habe ja auch tatsächlich im Moment keine glücklich Beziehung. Deswegen wünsche ich mir ja eine. Und das ist das trickreiche daran. Du hast im Moment keine (glückliche) Beziehung, weil Du immer denkst: Ich will eine. Du kannst Dich also beglückwünschen! Du bist ein grossartiger Schöpfer, denn es ist genau das da, was Du denkst. Wähle also andere Gedanken. (z.B. Ich bin in einer glücklichen Beziehung. Wenn Dir das schwerfällt, dann fokussiere Dich auf die (vielleicht wenigen) Dinge in Deiner Beziehung, die dich glücklich und zufrieden sein lassen. Und wenn es nur Momente sind. Wenn Du keine Beziehung hast, Dir aber eine wünschst, dann fokussiere Dich auf die Beziehung zu Dir selbst und Deinen Freunden, Bekannten, Familie.

Aber streiche das Wort „Wollen“!

2. BRAUCHEN

Wenn Du sagst, „ich brauche xy“, dann sagst Du automatisch, „ich habe nicht“. Du brauchst gar nichts, denn alles ist bereits in Dir vorhanden. Aktiviere dieses SEIN. Fühle in Dich hinein, verbinde Dich wieder mit Dir, und dehne Dich von innen nach aussen aus. Stell Dir einfach vor, dass Du ganz in Deiner Mitte bist, dass Du die allumfassende Energie um Dich herum einziehen kannst und Dich dann von innen heraus ausdehnst. Deinen Raum einnimmst. In deiner natürlichen Kraft bist.

Niemand kann Dir geben, was Du nicht längst hast! Du musst es nur in Dir selbst ausgraben.

3. ABER

Jedes Mal, wenn Du „aber“ sagst, widersprichst Du Dir eigentlich selbst. Wenn Du zu jemandem sagst, „das war richtig gut, aber auf XY hättest Du noch schauen sollen“, dann hast Du das Gesagte wieder vernichtet.

Versuche es stattdessen mit „und“. Das braucht ein bisschen Übung, und mit der Zeit wirst Du merken, dass davon eine ganz andere Energie ausgeht, als vom Wort „aber“. „Aber“ wirkt trennend, „und“ wirkt verbindend.

4. VERSUCHEN

„Versuchen“ bedeutet nichts anderen, als nichts zu tun. Keine wirkliche Entscheidung zu treffen, keine Verantwortung zu übernehmen, keine tatkräftige Handlung folgen lassen.

Entweder Du tust etwas und hast ein bestimmtes Ergebnis davon. Oder Du unterlässt etwas. Beides kannst Du ganz bewusst tun. Du hast die Wahl. Immer. Aber durch das Versuchen entziehst Du den Dingen die Kraft, Du triffst keine ehrliche Wahl.

Übrigens: manchmal missbrauchen wir „Versuchen“, um die Verantwortung für unsere Handlungen nicht tragen zu müssen oder weil wir nicht NEIN sagen wollen oder können. Dann sagen wir: „schau, ich hab es ja versucht, ich habe mich so angestrengt, aber leider habe ich es nicht geschafft“. Mach`s DU gut für mich. Wir halten uns dadurch aber selbst in der Opferhaltung, in der Begrenzung. Hab Mut und wirf das Versuchen über Bord!

5. WARUM

„Warum“ ist auf den ersten Blick schlau und zielführend, wir setzen unseren Verstand ein, um die Dinge zu hinterfragen. Manchmal ist unser Verstand aber so gewitzt, dass wir nicht mal selbst bemerken, dass wir uns durch das „Warum“-Fragen an einer Weggabelung befinden, die uns immer wieder an den Anfang zurückwirft. Zurück auf LOS (um es in Monopoly-Sprache zu sagen). 

Oft ist es so, dass wir den Sprung ins kalte Wasser nicht wagen, und uns durch immer wiederkehrendes Warum-Fragen in der immer gleichen Situation halten. Anstatt in uns selbst das Vertrauen zu finden, dass wir geführt und geschützt sind und uns die Magie des Lebens zu Hilfe kommt, wenn wir es wagen, uns aus unserer Komfortzone hinaus zu bewegen. Keiner sagt, dass es leicht ist. Aber wir können uns bewusst dafür entscheiden und wachsen!

Triff eine andere Wahl!

Alle Worte solltest Du aus Deinem Wortschatz streichen und mit Bedacht und Sorgfalt andere wählen. Übrigens kannst du ganz leicht feststellen, ob Dir ein Wort, das Du nutzt schadet oder Dir gut tut. Also Dich entweder im Mangel festhält oder in die Fülle bringt.

Dein Körper weiss Bescheid!

Dein Körper signalisiert Dir immer, ob etwas gut für Dich ist oder nicht. Wenn etwas in Deinem Körper verkrampft, Dein Atem flacher wird, sich die Muskeln anspannen, die Zähne zusammenpresst, dann ist das ein sicheres Zeichen, dass etwas nicht stimmt (für Dich). Wenn es aber leicht wird, du durchatmen kannst, sich etwas in Dir entspannt, dann bist Du auf dem richtigen Dampfer!

Probiere es aus und erzähle mir von Deinen Erfolgen! Viel Spass beim Worte-Wechseln!

Herzlich,

Sara