Wie du dir in 7 Schritten eine neue Perspektive programmieren kannst

Wenn du die Kraft der positiven Perspektive auf dein Leben anwendest, wirst du immer öfter großartige Erfahrungen in deinem Leben machen.

Es ist Juli. Jahreshalbzeit. Manchmal denke ich: „Waaaaas? Schon Juli???“ Mist, ich bin noch gar nicht dort, wo ich sein wollte…Und dann fühle ich mich logischerweise nicht so toll. Und manchmal denke ich auch: „Cool, erst Juli! Und ich kann mich jetzt noch gut den Dingen widmen, die ich bisher noch nicht erledigt habe“. Kommt auf die Perspektive an, oder?

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Manchmal geschieht etwas im Leben oder im Job, das uns trifft und mit dem wir im ersten Moment nicht gut umgehen können. Wir sind verärgert oder enttäuscht und merken, wie das so richtig schön an der Energie saugt. Und wenn ich jetzt sage, dass du in solchen Momenten einfach deine Wahrnehmung von einem Moment auf den anderen verändern kannst, dann willst du mir jetzt vielleicht eine Grimasse ziehen und sagen „ja, klaaaaaaaaaaaaaaar…“

Es ist allerdings tatsächlich so. Und damit meine ich jetzt nicht, dass du etwas verdrängen sollst, sondern dass du eine bewusste Entscheidung triffst. Nämlich die, dass du deine Perspektive ändern willst.

Sag ja, ich will!

Mit der folgenden Übung kannst du dein Unterbewusstsein darauf trainieren, einfacher aus einer neuen Perspektive heraus zu agieren. Es ist eine Übung, die dir hilft, neue Glaubenssätze in dir zu erstellen. Es ist allerdings ein bisschen dranbleiben gefordert, damit du von der Wirkung auch tatsächlich profitieren kannst.

Mal angenommen...

du hast diese Woche eine Situation erlebt, bei der du im Stillen gedacht hast: „Niemand erkennt meine Leistung, meine Anstrengung, an. Ich werde nicht gesehen, ich erhalte keine Wertschätzung.“ Überlege dir nun, was du statt dessen gerne erleben möchtest und wie du diese neue Überzeugung in einem Satz formulieren könntest. (Z.B. Jeden Tag wird mir Anerkennung und Wertschätzung auf verschiedene Art und Weise zu Teil. Oder so. Die Formulierung sollte sich für dich gut anfühlen). Jetzt zur eigentlichen Übung.

Stell dir vor...

  1. Stell dir vor, du stehst dir selbst gegenüber und schaust dir in die Augen. Dein anderes Ich lebt bereits aufgrund der Überzeugung, die du noch verinnerlichen möchtest. Es ist selbstsicher, motiviert, liebenswürdig, glücklich und voller Energie. Es erhält regelmäßig wertschätzendes Feedback und Anerkennung in unterschiedlichen Formen.
     
  2. Stell dir nun vor, was dieses andere Ich aufgrund dieser Überzeugung alles im Leben erreicht. Ist das andere Ich motiviert, selbstbewusst?
     
  3. Stell dir als nächstes vor, dass dieses andere Ich die von dir gewünschten Überzeugungen mühelos verkörpert und dadurch genau das im Leben hat, was du dir im Moment noch wünschst. Wie verhält es sich? In welchem Tonfall spricht es? Wie stellt es sich dar? Wie bewegt es sich?
     
  4. Wenn dir dein anderes Ich noch nicht hundertprozentig gefällt, so nimm Korrekturen in deiner Vorstellung vor, die sich für dich besser anfühlen. Erlaube einfach deiner Intuition, dich hier zu führen.
     
  5. Wenn du mit dem anderen Ich zufrieden bist, dann verschmilze in deiner Vorstellung mit ihm. Nimm die neue Perspektive in dein Verhalten in dich auf.
     
  6. Stell dir nun die obige Situation vor, die du gern aus dieser neuen Perspektive heraus betrachten möchtest. Denke darüber nach, was es bedeutet, diese neue Perspektive zu haben und was du mit ihrer Hilfe erreichen kannst. Wie werden sich die Dinge für dich verbessern? Hier wirst du als erstes wahrscheinlich einfach eine ganz subtile Veränderung in deinem Gefühl zur ursprünglichen Situation wahrnehmen. Bleibe einfach dran und wiederhole diese Übung so lange, bis du deutliche Verbesserungen spürst und du die tatsächlichen Veränderungen im Leben, also im Aussen, auch gespiegelt bekommst.
     
  7. Handle in den nächsten Wochen so, als ob dein neuer Glaubenssatz der Wahrheit entspricht. Auch wenn du zunächst noch das Gefühl hast, nur so zu tun, wird dieses Verhalten dein Gehirn veranlassen, die neue Software dieser positiven Perspektive zu benutzen.

Diese Übung ist aus der Hypnosetherapie und sehr wirkungsvoll. Allerdings nur, wenn du sie auch wirklich machst. Das ist ja wie mit allem. Es gibt nichts Gutes außer man tut es…

Das wichtigste Element – wie immer – ist aber deine zu Grunde liegende Absicht, deine Entscheidung. Nämlich deine Perspektive ehrlich verändern zu wollen, aus dem negativen Gefühl aussteigen zu wollen. Dann gelingt es. Bleib dran. Und du wirst belohnt mit innerem Frieden und Glück.

Herzlich,
Deine Sara

PS. Du kommst aus deiner negativen Spirale nicht raus? Dann sprich mich an. Im Coaching können wir so einiges in Bewegung bringen und verbessern, so dass du deinen Seelenfrieden wieder findest. Gemeinsam finden wir ein Format, das zu dir und deinen Bedürfnissen passt.